Christine Kaufmann
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Christine Kaufmann
(Christine Maria Kaufmann)
In München aufgewachsen, ab 1952 Ballettunterricht am Theater am Gärtnerplatz und beim Bayerischen Staatsopernballett. 1952 Filmdebüt. 1954 erste Hauptrolle in Harald Reinls "Rosen-Resli" nach Johanna Spyri und damit Aufstieg zum Kinderstar. Seit 1958 auch in internationalen Produktionen. 1960/61 neben Kirk Douglas eine Hauptrolle in der Hollywood-Produktion "Town Without Pity" (Gottfried Reinhardt). 1963 Ehe mit dem amerikanischen Schauspieler Tony Curtis, den sie bei den Dreharbeiten zu "Taras Bulba" (J. Lee Thompson) kennen gelernt hat; Rückzug vom Filmgeschäft. Nach der Scheidung 1968 Rückkehr in die Bundesrepublik.
Ab 1971 Zusammenarbeit mit Regisseuren des Neuen deutschen Films. Vor allem für die opernhaft stilisierten Melodramen Werner Schroeters ist sie mit ihrer fast ätherischen Schönheit eine geeignete Darstellerin. 1982 in der untypischen Rolle der verschrobenen Olga in der Fernsehserie "Monaco Franze" (Dietl/Geiger) zu sehen. Verrucht und mysteriös in Percy Adlons "Out of Rosenheim". 1987-89 unter Peter Fleischmann in "Es ist nicht leicht ein Gott zu sein", einem fiktionalen Spektakel über das Leben auf der Erde im 3. Jahrtausend. In den 1990er Jahren überwiegend in Fernseh-Serien beschäftigt. 2002 mit August Diehl in " Haider lebt - 1. April 2021", einem satirischen Heimatfilm von Peter Kern.
1972 Bühnendebüt am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg. 1985/86 dort engagiert; Gastspiel-Rollen bei den Festspielen in Bad Hersfeld und am Theater in der Josefstadt, Wien. Lebt in Hamburg, München und in Marokko.
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