Weitere Namen
Helmut Steinberger (Geburtsname)
Darsteller
Bad Ischl, Österreich

Biografie

Helmut Berger wurde am 29. Mai 1944 als Helmut Steinberger in Bad Ischl (Österreich) geboren und wuchs in Salzburg auf. Er besuchte das Franziskaner-Colleg in Feldkirch, schlug sich nach dem Abitur zunächst mit verschiedenen Jobs durch und arbeitete in Paris und London als Fotomodell und Darsteller in Werbespots. 1965 ging er an die Universität von Perugia, um Italienisch zu lernen, in Roms Cinecittà arbeitete er als Filmstatist.

Luchino Visconti entdeckte ihn und gab ihm eine kleine Rolle in seinem Episodenbeitrag zu "Le Streghe" (Hexen von heute, 1966). Seine erste Hauptrolle hatte Berger in "Die Verdammten" (1969), dem ersten Teil von Viscontis "deutscher Trilogie". Er spielt Martin, den sexuell ausschweifenden Sohn der dem Untergang geweihten Industriellenfamilie von Essenbeck. Exzessive Charaktere sollten auch seine weiteren Filmrollen prägen, und sein Privatleben als Jet-Setter, die Alkohol- und Drogenexzesse und seine offen gelebte Bisexualität machten ihn zu einem Lieblingsobjekt der Boulevardpresse.

 

Nach seiner Darstellung des ewig jungen Dandy in der Oscar-Wilde-Verfilmung "Das Bildnis des Dorian Gray" (1970, Regie: Massimo Dallamano) erregte er erneut Aufsehen im Abschlussfilm von Viscontis Trilogie, "Ludwig II." (1972), wo er den exzentrischen bayerischen König spielt, der von der Weltfremdheit in den Wahnsinn abdriftet. Neben Arbeiten für Vittorio de Sica ("Der Garten der Finzi Contini", 1970) und Joseph Losey ("The Romantic Englishwoman", 1975) spielte Berger ein letztes Mal für seinen Lebensgefährten Visconti in "Gruppo di famiglia in un interno" (Gewalt und Leidenschaft, 1974). Als Visconti im Jahr 1976 starb, geriet Berger in eine tiefe Krise, die ein Jahr darauf in einem Suizidversuch kulminierte.

Ende der Siebziger und in den achtziger Jahren spielte Berger neben vielen anspruchslosen Rollen in Billigfilmen auch häufig fürs Fernsehen, so 1979 den "Fantomas" in Claude Chabrols gleichnamiger Miniserie. Er hatte eine Nebenrolle in Francis Ford Coppolas "The Godfather Part III" (Der Pate. Teil 3, 1990) und gab noch einmal den Bayern-König in "Ludwig 1881" (1993, Regie: Donatello und Fosco Dubini). Mit Christoph Schlingensief drehte er 1997 "Die 120 Tage von Bottrop". Außerdem trat er in zahlreichen TV-Shows als Gast auf. 1998 veröffentlichte Helmut Berger seine Autobiographie unter dem Titel "Ich".

 

FILMOGRAFIE

2012/2013
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2009
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2007/2008
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2005
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2002-2004
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1996/1997
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1992/1993
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1987
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1980-1982
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1978
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1976
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1973
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1972
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1969/1970
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1968/1969
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