Szenario

Deutschland 2013/2014 Dokumentarfilm mit Spielhandlung

Inhalt

Die Erzählung zweier Leben, verkettet im zufälligen Schnittpunkt einer Zeit und eines Ortes. Ein Wust von statistischem Rohmaterial, intimen biografischen Details und die willkürliche Ultima Ratio dessen, was man Schicksal nennen könnte, wenn es so etwas denn gäbe. Vermutlich also nur eine artistische Erfindung von, nun ja, nicht Tatsachen, gleichwohl aber Möglichkeiten: Der Inhalt eines schwarzen Aktenkoffers legt die Spur zu einer oberflächlich geordneten bundesrepublikanischen Existenz im Herbst/Winter 1970.

Die Zeichen deuten auf Köln, eine Stadt, die als Sinnbild für dieses Land in dieser Zeit stehen mag. In besagtem Koffer findet sich: die akribische Dokumentation der Affäre zwischen einem mittelständischen Unternehmer namens Hans und seiner Sekretärin Monika. Ausgehend von den Aufzeichnungen des Mannes untersucht der Film das Feld der unendlichen Möglichkeiten und der endlichen Wahrscheinlichkeiten dieser Geschichte zwischen einem Mann und einer Frau. Darüber geblendet aber auch andere, abweichende Versionen der Ereignisse, gewissermaßen Zwischenrufe. Ein hermetisch offenes Werk, zu betrachten mit weit geschlossenen Augen.

Quelle: 64. Internationale Filmfestspiele Berlin (Katalog)

 

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Credits

Alle Credits

Länge:
89 min
Format:
DCP
Bild/Ton:
Farbe, Dolby
Prüfung/Zensur:

FSK-Prüfung (DE): 13.02.2014, 143407, ab 16 Jahre/feiertagsfrei

Aufführung:

Uraufführung (DE): 11.02.2014, Berlin, IFF - Perspektive Deutsches Kino;
Kinostart (DE): 09.04.2015

Titel

  • Originaltitel (DE) Szenario
  • Arbeitstitel (DE) Attaché, attachée

Fassungen

Original

Länge:
89 min
Format:
DCP
Bild/Ton:
Farbe, Dolby
Prüfung/Zensur:

FSK-Prüfung (DE): 13.02.2014, 143407, ab 16 Jahre/feiertagsfrei

Aufführung:

Uraufführung (DE): 11.02.2014, Berlin, IFF - Perspektive Deutsches Kino;
Kinostart (DE): 09.04.2015

Auszeichnungen

Filmbüro Bremen 2013
  • Dokumentarfilm-Förderpreis