Kind, ich freu' mich auf Dein Kommen

Deutschland 1933 Spielfilm

Filme der NS-Zeit sind im Kontext der staatlich beeinflussten Produktion und Rezeption zu sehen. Mehr erfahren »

Inhalt

Mittelpunkt des Films ist "Storch", ein kleiner weißer Terrier – ein Liebesbote gewissermaßen, denn die Adresse an seinem Halsband garantiert, dass der Finder des kleinen Ausreißers ihn immer wieder zu seinem Frauchen zurückbringt. Das erste Opfer ist der dicke Konsul, der den reizenden Drahthaarterrier in seinem Auto vorfindet. Höflich liefert der Konsul den Eindringling bei seiner Herrin ab. Freude und Dankbarkeit sind groß. Des Konsuls Partner, der Geheimrat, steigt wenig später ins Auto. Neben ihm sitzt "Storch". Auch der Geheimrat liefert die Fundsache bei Frauchen Lu ab, die sich mit großer Zärtlichkeit bedankt. Währenddessen lernt des Geheimrats Neffe Herbert im D-Zug Paris-Berlin Lili Schrader kennen. Sie mögen sich und verabreden ein Treffen in einem Berliner Restaurant, in dem Lili arbeiten kann. Leider ist das Lokal geschlossen, das Rendezvous platzt, aber Lili findet im selben Haus ein möbliertes Zimmer bei der Witwe Rohleder, deren Bruder wiederum Portier bei des Geheimrats Benzin AG ist. Nun kommt "Storch" erneut ins Spiel. Der hat sich ohne Halsband und Leine davongemacht, sich dem Schäferhund des Portiers angeschlossen, um direkt bei Lili zu landen. Hier bekommt er auch ein neues Halsband mit neuer Adresse, mit der er prompt in Herberts Auto steigt.

 

Kommentare

Sie haben diesen Film gesehen? Dann freuen wir uns auf Ihren Beitrag!

Credits

Alle Credits

Dreharbeiten

    • 15.03.1933 - April 1933: Berlin, Lugano
Länge:
8 Akte, 2114 m, 77 min
Format:
35mm, 1:1,37
Bild/Ton:
s/w, Tobis-Klangfilm
Prüfung/Zensur:

Zensur (DE): 16.05.1933, B.33791, Jugendverbot;
Zensur (DE): 27.05.1933, B.33846, Jugendverbot;
Zensur (DE): 07.06.1933, O.06707, Jugendverbot

Aufführung:

Uraufführung (DE): 23.06.1933, Berlin, U.T. Kurfürstendamm

Titel

  • Originaltitel (DE) Kind, ich freu' mich auf Dein Kommen
  • Arbeitstitel Amor an der Leine
  • Weiterer Titel Alarm auf Gleis B

Fassungen

Original

Länge:
8 Akte, 2114 m, 77 min
Format:
35mm, 1:1,37
Bild/Ton:
s/w, Tobis-Klangfilm
Prüfung/Zensur:

Zensur (DE): 16.05.1933, B.33791, Jugendverbot;
Zensur (DE): 27.05.1933, B.33846, Jugendverbot;
Zensur (DE): 07.06.1933, O.06707, Jugendverbot

Aufführung:

Uraufführung (DE): 23.06.1933, Berlin, U.T. Kurfürstendamm