Inhalt
Im vierten Teil der überaus erfolgreichen Kinder- und Jugendfilmreihe steht die Fußballmannschaft "Wilde Kerle" kurz vor dem Sieg beim "Freestyle-Soccer-Pokal". Zuvor aber müssen sie noch gegen die "Wölfe von Ragnarök" antreten. Bei den "Wölfen" handelt es sich allerdings um keine gewöhnliche Mannschaft: Sie haben ein dunkles Geheimnis. Als wäre das nicht genug Ärger, lauert im Hintergrund des Turniers auch noch das machtvolle Mädchen Horizon mit ihren "Silberlichten". Horizon zieht Marlon in ihren Bann und setzt alles daran, das Team auf diese Weise gegeneinander auszuspielen. So stehen die "wilden Kerle" vor ihrer bislang schwersten Herausforderung.
Kommentare
Sie haben diesen Film gesehen? Dann freuen wir uns auf Ihren Beitrag!
Jetzt anmelden oder registrieren und Kommentar schreiben.
Solange du wild bist, ist alles gut: Wie auf Kommando tauchen zwei in schwarzes Leder gehüllte und vermummte Gestalten auf röhrenden Motocross-Maschinen auf. Es sind Leon und sein großer Bruder Marlon, die dem staunenden Rest der Wilden Kerle um Vanessa, Maxi und Markus zeigen, wie man am besten nach Ragnarök kommt. Dann walten Raban und Joschka, die den Erfinderjob von Hadschi Ben Hadschi übernommen haben, ihres Amtes und statten ihre Mitstreiter mit coolen und notabene pechschwarzen Klamotten und prächtigen Maschinen aus. Nur der kleine Nerv darf noch nicht Motorrad fahren, obwohl er dafür „beide Beine ins Feuer legen“ würde.
Gerade freundlich ist der Empfang in Ragnarök nicht: Von den Zinnen der Burg sind gefährliche Stinkbombenwerfer und hundsgemeine Silberfischmörser auf die Wilden Kerle gerichtet. Doch Erik, der Anführer der Wölfe, erkennt, dass von den Ankömmlingen keine Gefahr droht und lässt die Zugbrücke herunter. In einem Gespräch mit Leon warnt er ihn sogar vor dem Nebel und der Welt, die dahinterliegt, und rät, es sei klüger heimzufahren, als sich dem Freestyle-Soccer-Contest zu stellen. Da taucht mit Klette, die wie Nerv ihrem Namen alle Ehre macht, plötzlich eine der Wölfe im Lager der Wilden Kerle auf. Später will Vanessa von Leon wissen, was Erik gesagt hat. Sie spürt, dass alles vorbei ist, wenn die Wilden Kerle gewinnen, auch das zwischen Leon und ihr.
Intergalaktischer Sankt-Nimmerleins-Tag: Klette taucht schon wieder auf und dann auch Jaromir, der Anführer der Silberlichte, der den Wölfen richtig Angst macht. Beim heimlichen Kopfkissenzipfellutscher: Ein Golden Goal muss entscheiden und die Wölfe haben jede Menge Stolperfallen aufgebaut. Da bringen Raban und Joschka ihre jüngste Erfindung in Stellung, ein Laser-Katapult: Maxi erzielt mit einem genialen Fallrückzieher den 5:4-Endstand. Der Jubel kennt keine Grenzen, doch Marlon will, von der schönen Horizon gelockt, die Welt hinter dem Nebel betreten. Auch Leon ist von Vanessa nicht mehr aufzuhalten...
Gehts noch wilder? Nach drei großartigen Kinoerfolgen, Teil drei ist mit über zwei Millionen Besuchern einer der erfolgreichsten deutschen Filme des Jahres 2006, stellt sich die Truppe um Leon, Marlon und Vanessa unter dem Motto „Hinterm Horizont gehts weiter“ neuen Herausforderungen. Erfolgsautor Joachim Masannek, der noch mehr Fantasy-Elemente eingebaut hat mit den Figuren der Silberlichten, im Buena Vista-Presseheft über seinen Film, der sich inhaltlich erstmals von seiner Kinderbuchreihe gelöst hat: „Mein Lieblingsuntertitel wäre 'Bis ans Ende der Welt'. Die Kinder sollen sehen, dass man keine Angst zu haben braucht vor dem Erwachsenenwerden, dass das Leben immer schöner, immer besser, immer größer wird, auch wenn 'mal 'was schief geht, und das hinter jedem Horizont noch ein neuer kommt.“
Am naturgemäß guten Ende werden die Wilden Kerle um zwei Newcomer bereichert, die bei ihrem Leinwanddebüt rundum begeistern konnten: Janina Fautz (11) als taffe Klette und Anne Mühlmeier (17) als schöne Horizon, die künftig an der Seite Marlons auftauchen dürfte. Kann ja auch nicht angehen, dass nur der kleinere Bruder Leon den Vorreiter spielt in Liebessachen. Und die dürften im geplanten fünften Teil eine größere Rolle spielen als bisher, schließlich werden nicht nur die Wilden Kerle, sondern auch ihre Fans älter, und unter denen ist der Anteil an 15- und 16-jährigen Mädchen enorm hoch. Die Free-TV-Premiere des vierten „Wilde Kerle“-Films mit dem Untertitel „Der Angriff der Silberlichten“ erfolgte am 3. Januar 2010 auf Pro Sieben.
Pitt Herrmann