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Am seidenen Faden

Deutschland 1938 Spielfilm

Filme der NS-Zeit sind im Kontext der staatlich beeinflussten Produktion und Rezeption zu sehen. Mehr erfahren »

Inhalt

Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs kehrt Richard Hellwerth aus japanischer Gefangenschaft in seine Heimat nach Elberfeld zurück. Was ihn erwartet ist erschütternd. Seine Eltern sind tot, das Haus in dem er aufwuchs, halb vermietet an den Spekulanten Eickhoff, die Firma steht kurz vor dem Ruin. Da erzählt ihm Werkmeister Schwafels von dem Erfinder Breuer, der immer noch in einem Raum der Fabrik besessen experimentiert. Als Hellwerth vor ihm steht, bricht dieser halb verhungert zusammen. Der junge Chef pflegt ihn gesund, und die beiden schließen einen Pakt. Als erstes verkauft Hellwerth sein Haus an Eickhoff, denn mit diesem Kapital können sie neu beginnen. Dank Breuers Vorarbeit entsteht ein neuer Werkstoff: die Kunstseide.

 

Obwohl der Anfang schwer ist, lehnt Hellwerth weitere Gelder Eickhoffs ab und heiratet dessen Tochter Lissy, die ihm durch ihre Ideen zum lang ersehnten Aufschwung verhilft. Doch ihr Vater gibt keine Ruhe. Unter der Hand kauft er die Aktienmehrheit der Fabrik auf, um den jungen Unternehmer endgültig zu ruinieren. Hinter diesem steht jedoch die gesamte Belegschaft und Lissy. Hellwerth gelingt es, die fast wertlosen Aktien zurückzukaufen und somit das gemeinsam Aufgebaute zu retten.
Ein Film, der ganz im Sinne der NS-Ideologie die Weimarer Republik und die Gewerkschaften denunziert.

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Credits

Schnitt

Darsteller

Alle Credits

Regie-Assistenz

Kamera-Assistenz

Standfotos

Bauten

Bau-Ausführung

Schnitt

Darsteller

Herstellungsleitung

Produktionsleitung

Aufnahmeleitung

Dreharbeiten

    • April 1938 - Mai 1938: Berlin-Lichtenberg
Länge:
2538 m, 93 min
Format:
35mm, 1:1,37
Bild/Ton:
s/w, Tobis-Klangfilm
Prüfung/Zensur:

Zensur (DE): 16.09.1938, B.49160, Jugendfrei ab 14 Jahre

Aufführung:

Berliner Erstaufführung (DE): 29.09.1938, Berlin, Tauentzien-Palast

Titel

  • Originaltitel (DE) Am seidenen Faden
  • Arbeitstitel Das Werk
  • sonstiger Titel Ein Volk will leben

Fassungen

Original

Länge:
2538 m, 93 min
Format:
35mm, 1:1,37
Bild/Ton:
s/w, Tobis-Klangfilm
Prüfung/Zensur:

Zensur (DE): 16.09.1938, B.49160, Jugendfrei ab 14 Jahre

Aufführung:

Berliner Erstaufführung (DE): 29.09.1938, Berlin, Tauentzien-Palast

Prüffassung

Länge:
2556 m, 93 min
Prüfung/Zensur:

Zensur (DE): 04.12.1941, B.56253, Jugendfrei ab 14 Jahre

Länge:
2550 m, 93 min
Prüfung/Zensur:

Zensur (DE): 27.01.1944, B.59794, Jugendfrei ab 14 Jahre

Länge:
2498 m, 92 min
Prüfung/Zensur:

FSK-Prüfung (DE): 28.01.1982, 52926, ab 6 Jahre / feiertagsfrei