Stellungswechsel

Deutschland 2007 Spielfilm

Summary

Special Escort

Frank is a Doctor of Philosophy, unemployed and a house-husband. Gy is a police officer, always at odds with his health insurance. Olli owns a delicatessen shop, which nobody frequents. Giselher can′t get a job, as he is allegedly too old. And Lasse can′t cope with anything at all!

Only an ingenious plan can help in a situation like this: the five unlikely friends decide to set up a special escort service for women, giving themselves over to the wishes of their female clientele as ‘Live German Delicatessens’...

With witty dialogues and comedic situations "Special Escort" tells the story of five guys in search of their identity - forced to adapt to present times - a time for change.
German films Service & Marketing GmbH

 

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Heinz17herne
Heinz17herne
„Besser Sex für Geld als kein Sex und kein Geld!“: Olli, von dem diese Wahrheit stammt, unterhält in München, der Weltstadt mit Herz, ein Feinkost-Geschäft mit Catering-Service. Da ersteres so schlecht läuft wie letzterer, muss sich der lebenslustige Mittvierziger 'was einfallen lassen. Denn allein vom Wissen darüber, dass Liebe durch den Magen geht, wird er nicht satt. Und Günther, als „Gy“ amtsbekannter Frauenverführer in Polizei-Uniform, schon gar nicht. Wenn der notorische Schnorrer nicht gerade Kolleginnen anbaggert, schaut er bei Olli vorbei, was es Leckeres zu Mittag gibt. Dritter im Bunde ist Frank, der schon deshalb als Frauenversteher gilt, weil er mit drei Schwestern aufgewachsen ist. Und nun, als promovierter Germanist, eine Männer-Kolumne in einer Frauenzeitschrift schreibt.

Obwohl für beinharte Recherchen bekannt, so lässt sich Frank die Schamhaare peelen, wird er eines Tages wegrationalisiert – die Anzeigenflaute hat auch die Hochglanzmedien erreicht. Weshalb er nun genug Zeit hat, seiner Freundin Sabine den Haushalt zu führen – und auf die Nerven zu gehen. Auf dem Arbeitsamt hat Frank eine Begegnung der besonderen Art: Eine Dame hat ihn mit einem Callboy verwechselt und 150 Euro für eine Liebesstunde geboten. Bar und steuerfrei. Schnelles Geld – meint Freund Olli...

„Reden wir vom Ficken oder vom kreativen Töpfern?“: Die Schapsidee mit dem Escort-Service wird durch äußeren Druck beschleunigt. Während Olli pleite ist und sein Feinkost-Laden kurz vor der Zwangsräumung steht, baggert Gy seine junge, hübsche Kollegin Daphne ausgerechnet bei einer Streifenfahrt im Dienstwagen an – für den Sachschaden in Höhe von 6.000 Euro kommt keine Versicherung auf. So schlagen die beiden Pleitiers dem inzwischen unfreiwilligen Hausmann Frank vor, dem neuen Unternehmen wenigstens sein Fachwissen zur Verfügung zu stellen, wenn er als treuer Ehegatte auch nicht selbst in Aktion treten will.

Dafür springen zwei Neue ein, die das Angebotsspektrum für potentielle Kundinnen erheblich erweitern: Lasse, der zwar aussieht wie der junge Antonio Banderas, aber noch ganz am Rockzipfel seiner Mutter Ulrike hängt, bei der er auch immer noch wohnt. Und Giselher, den Frank im Arbeitsamt kennengelernt hat. Der aus seinem stressigen Manager-Rhythmus ins Luftleere entlassene Fünfziger gibt sich so seriös wie charmant, hat allerdings auch keinen blassen Schimmer davon, was ihn erwartet – wenn er die Erwartungen der anderen nach „Full Service“ erfüllt.

Obwohl die „Deutsche Feinkost zum Anfassen“ im Internet sogar eine Orgasmus-Garantie offeriert, wofür sich das inzwischen um Frank, dessen Sabine fremdgegangen ist, komplettierte Quintett sogar im Fitness-Studio quälte, herrscht nachts in Ollis Laden tote Hose – kein Schwein ruft an. Erst als die „Sitte“ vom Nebenverdienst ihres Kollegen erfährt und dem Boulevard einen Tipp gibt, brummt das Geschäft. Die AZ-Schlagzeile „So schlecht steht es um Deutschland! Fünf deutsche Männer bieten sich zum Verkauf an“ lässt nicht nur das Telefon heißlaufen...

München leuchtet im Regiedebüt der großartigen, vielfach ausgezeichneten und 1974 in Heidelberg geborenen Drehbuchautorin Maggie Peren („Vergiss Amerika“, „Napola“, „Freche Mädchen“), nach dem Vorbild von Helmut Dietls „Münchner Geschichten“ rund um den Hauptbahnhof der Isar-Metropole gedreht. Uraufgeführt zur Eröffnung des Filmfestes Oldenburg kommt „Stellungswechsel“ als ganz lustige, letztlich aber doch recht harmlose Callboy-Komödie daher, die wir schon viel abgefahrener gesehen haben („Ganz oder gar nicht“). Situationskomische Szenen (der kleine Frank beim Vertauschen der Hotelzimmer-Ziffern), Peter Kirschbaums flotte Schnitte und ein starkes Protagonisten-Ensemble, zu dem auch Nina Kronjäger gerechnet werden muss, stimmen versöhnlich mit dieser durchaus familientauglichen Komödie.

Pitt Herrmann

Credits

All Credits

Director

Assistant director

Script supervisor

Director of photography

Assistant camera

Steadycam operator

Still photography

Lighting design

Gaffer

Set dresser

Property master

Stand-by props

Construction manager

Costume design

Sound

Sound assistant

Foley artist

Audio mixing

Special effects

Executive producer

Unit production manager

Location manager

Production assistant

Shoot

    • 16.01.2007 - 26.02.2007: München und Umgebung
Duration:
2668 m, 97 min
Format:
35mm, 1:1,85
Video/Audio:
Farbe, Dolby SR
Censorship/Age rating:

FSK-Prüfung (DE): 13.12.2007, 111031, ab 12 Jahre / feiertagsfrei

Screening:

Uraufführung (DE): 12.09.2007, Oldenburg, FF;
Kinostart (DE): 03.10.2007;
TV-Erstsendung (DE FR): 12.03.2010, Arte

Titles

  • Originaltitel (DE) Stellungswechsel

Versions

Original

Duration:
2668 m, 97 min
Format:
35mm, 1:1,85
Video/Audio:
Farbe, Dolby SR
Censorship/Age rating:

FSK-Prüfung (DE): 13.12.2007, 111031, ab 12 Jahre / feiertagsfrei

Screening:

Uraufführung (DE): 12.09.2007, Oldenburg, FF;
Kinostart (DE): 03.10.2007;
TV-Erstsendung (DE FR): 12.03.2010, Arte