"White Snail", Source: Real Fiction Filmverleih, DFF, © PANAMA Film, RAUMZEITFILM Produktion
Marya Imbro, Mikhail Senkov (v.v.n.h.)

Ab Donnerstag im Kino: White Snail

In den zwei preisgekrönten Dokumentarfilmen, die sie zuvor gedreht haben - "Space Dogs" und "Dreaming Dogs" -, standen streunende Hunde im Mittelpunkt. Jetzt legen Elsa Kremser und Levin Peter einen Spielfilm vor und erzählen von Menschen - doch auch in "White Snail" geht es um Außenseiter: Da ist der robuste Misha, über und über tätowiert, der in einer Minsker Leichenhalle arbeitet und zuhause in seinen großen Ölgemälden die Toten zu neuem Leben erweckt – und da ist die fragile Masha, ein Model mit blassem Teint, das von einer Karriere in China träumt. So unwahrscheinlich ihre Verbindung ist, so stark ist ihre Hingezogenheit zueinander, und so beginnen sie, gemeinsam durch die warmen Sommernächte zu streifen, und kommen sich dabei immer näher, auch wenn sie ihre bisherigen Wahrheiten infrage stellen müssen. Denn beide treiben Fragen von Schönheit, Vergänglichkeit und Sterblichkeit um – und doch haben sie ganz unterschiedliche Antworten darauf. In so einfühlsamer wie visuell eindrucksvoller Inszenierung lässt "White Snail" viel Raum für das nuancierte Spiel von Marya Imbro und Mikhail Senkov in den Hauptrollen, in deren eigenen Lebensgeschichten das Drehbuch auch wurzelt. Ein faszinierender Film über eine Verbindung, die die Grenzen der Konvention überwindet.

Aktuelles

Zehn Autor*innen, 20 Produzent*innen, sechs Länder: Beim Göteborg Film Festival geht das "Nordic NEST" von MOIN Filmförderung, FFA und The Five Nordics in die entscheidende Runde. Das Ziel: Neue Kino- und Seriengeschichten für den internationalen Markt.

Nach einer ereignisreichen Woche voller Filmkunst, Austausch und Begegnung wurden am Samstagabend im E-Werk Saarbrücken in einer feierlichen Preisverleihung die Gewinner*innen der diesjährigen Festivalausgabe bekanntgegeben.

Bei der heutigen 47. Verleihung des Bayerischen Filmpreises in München wurden in insgesamt elf Kategorien Filmschaffende mit dem begehrten "Pierrot" ausgezeichnet. 

Am kommenden Mittwoch, 28. Januar, um 18 Uhr wird die neue Publikation "Weimar, weiblich" im Kino des DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum mit einer Lesung, einem Kurzfilmprogramm und Live-Musik vorgestellt.

Die Nominierungskommissionen des 62. Grimme-Preises haben Anfang Januar getagt und in den Kategorien Information & Kultur, Fiktion, Unterhaltung sowie Kinder & Jugend aus mehr als 750 Einreichungen 71 Produktionen und Einzelleistungen für den Grimme-Preis nominiert.