Weitere Namen
Joachim A. Lang (Weiterer Name)
Regie, Drehbuch, Produzent
Spraitbach

Biografie

Joachim Lang wurde 1959 in Spraitbach geboren. Er studierte Germanistik und Geschichte in Heidelberg und Stuttgart. Ab 1986 arbeitet er beim SWR als Redakteur, Regisseur und Autor. 1991 konzipierte er die hoch gelobte ARD-Reihe "Das war einmal. Die Zeitgeistrevue mit Alfred Adabei", bei der er auch Regie führte. Daneben arbeitete Lang auch in Frankreich, etwa an der Doku-Reihe "Un siècle des écrivains".

1996 entwickelte Joachim Lang die sehr erfolgreiche Kindersendung "Tigerenten Club", für die er 2006 den Bayerischen Fernsehpreis erhielt. Außerdem schrieb er das Drehbuch zu dem Dokudrama "Jud Süß - Ein Film als Verbrechen?" (2001, TV), mit Axel Milberg als Veit Harlan. Als Regisseur und Autor drehte er unter anderem den Dokumentarfilm "Da wo ich bin ist Panama. Die Lebensreise des Herrn Janosch" (2011, TV) und das Dokudrama "George" (2013) über das Leben des Schauspielers Heinrich George und dessen Wirken als Schauspieler während der NS-Zeit. Für diesen Film erhielt Lang zusammen mit Jan George und Götz George (der im Film seinen Vater Heinrich verkörperte) einen Deutschen Fernsehpreis in der Kategorie Besondere Leistung. Neben solchen eigenen Projekten war Lang als Redakteur des SWR für eine Reihe ambitionierter Dokumentarfilme verantwortlich, so etwa "Butoh - Schritte zwischen Himmel und Erde", "Majubs Reise" (2013) und "Dancing Beyond…" (2015).

Einen zentralen Platz in Langs Schaffen nahm seit jeher die intensive Beschäftigung mit Bertolt Brecht ein. Anlässlich des 100. Geburtstags des Dichters realisierte er 1998 im Auftrag von ARD und Arte die fünfteilige Dokumentation "Denken heißt verändern". Zu Brechts 50. Todestag 2006 drehte er den Dokumentarfilm "Brecht - Die Kunst zu leben" (2006, TV) und erarbeitete mit Claus Peymann die Brecht-Gala "Ungeheuer oben!" am Berliner Ensemble. Auch in seiner 2006 publizierten Doktorarbeit ging es um Brecht: "Episches Theater als Film: Bühnenstücke Bertolt Brechts in den audiovisuellen Medien". Darüber hinaus war Lang von 2010 bis 2016 Künstlerischer Leiter des renommierten "Brechtfestivals" in Augsburg.

Auch Joachim Langs erster abendfüllender Spielfilm stellte Bertolt Brecht in den Mittelpunkt: "Mackie Messer - Brechts Dreigroschenfilm" (DE/BE 2018) handelt von seinem fehlgeschlagenem Versuch, die "Dreigroschenoper" im Jahr 1928 zu verfilmen.

FILMOGRAFIE

2017/2018
  • Redaktion
2015
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2014/2015
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2014
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2013
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2012/2013
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  • Drehbuch
2012-2014
  • Redaktion
2005/2006
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  • Drehbuch
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