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"Rückenwind von vorn" bei 'Was tut sich - im deutschen Film?'

Einmal pro Monat widmet sich die Reihe 'Was tut sich - im deutschen Film?' dem aktuellen deutschen Kinogeschehen. Am Sonntag, 10. Juni, um 20:15 Uhr präsentieren Regisseur Philipp Eichholtz und Produzent Oliver Jerke "Rückenwind von vorn", der 2018 die Sektion 'Perspektive Deutsches Kino' auf der Berlinale eröffnete.

 

Seither ist Eichholtz für das US-Branchenmagazin Variety einer von '10 Europeans to Watch 2018'.

Philipp Eichholtz (geboren 1982 in Hildesheim) ist ausgebildeter Film-Editor und drehte zahlreiche Musikvideos. Daneben wirkte er an diversen Spielfilm- und Serienproduktionen mit. Auf den ersten Dokumentarfilm "Meine Daten und ich" (2008) folgten mit "Liebe mich! (2014) und "Luca tanzt leise" (2016) zwei vom German Mumblecore beeinflusste improvisierte Regiearbeiten. Beide stellen eine Berliner Mittzwanzigerin und deren Alltags- und Liebeswirren in den Mittelpunkt. "'Rückenwind von vorn" versteht Eichholtz als Abschluss dieser Trilogie, die unabhängig finanziert und mit Produzent Oliver Jerke unter dem Label 'Von Oma gefördert' entstanden ist.

Sonntag, 10. Juni 2018, 2015 Uhr
"Rückenwind von vorn"
Deutschland 2018. R Philipp Eichholtz.
D Viktoria Schulz, Aleksandar Radenkovic, Daniel Zillmann. 79 Min. DCP

Kaum in den Lehrerberuf gestartet, gerät die junge Berlinerin Charlie in eine Existenzkrise. Ihr langjähriger Freund Marco will unbedingt ein Kind, Freiheit und Abenteuer drohen sich endgültig aus ihrem Leben zu verabschieden. Dann wird auch noch Charlies geliebte, lebenslustige Oma krank und die Südkorea-Reise mit Marco fällt erst recht flach. Charlie steckt fest. Gar nicht so einfach, dieses Erwachsensein.

Vorfilm "Ein Sommertag" (Deutschland 2016. R Lenny Heller, Philipp Hester, Kira König. 4 Min. DCP)
Nach dem Film spricht Ulrich Sonnenschein (epd film) mit Regisseur Philipp Eichholtz und Produzent Oliver Jerke.

Quelle: www.deutsches-filministitut.de