Familie Brasch

Deutschland 2017/2018 Dokumentarfilm

Inhalt

Dokumentarfilm über die Geschichte der berühmt-berüchtigten Familie Brasch. Die Eltern Horst und Gerda lernten sich während des Zweiten Weltkriegs als Juden im Londoner Exil kennen. 1946 zogen sie nach Ostberlin, wo sie eine Familie gründeten und ihren Traum von einer fairen, antifaschistischen Gesellschaft verwirklichen wollten. Während Horst sich als SED-Funktionär ganz dem Kommunismus verschrieb, wurde die kunstbeflissene Gerda in der DDR nie wirklich heimisch. Die Söhne Thomas und Peter wurden Schriftsteller, Sohn Klaus Schauspieler. Alle drei standen der DDR und damit auch den Haltungen ihres Vaters sehr kritisch gegenüber. Immer wieder kam es zu heftigen Streitigkeiten. 1968 ging Horst  Brasch sogar so weit, seinen Sohn Thomas bei den Behörden zu denunzieren. Klaus Brasch starb 1980 im Alter von 30 Jahren; Thomas (*1945) und Peter (*1955) starben beide im Jahr 2001. Überlebt wurden sie von ihrer Schwester Marion Brasch (*1961), die als Hörfunkjournalistin und Schriftstellerin arbeitet. 2012 veröffentlichte sie ein Buch über die Geschichte ihrer Familie, die zuweilen auch als "die Manns der DDR" bezeichnet wird.

 

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Credits

Alle Credits

Länge:
103 min
Format:
DCP, 1:1,85
Bild/Ton:
Farbe, Ton
Prüfung/Zensur:

FSK-Prüfung (DE): 06.06.2018, 179751, ab 6 Jahre / feiertagsfrei

Aufführung:

Uraufführung (DE): 29.06.2018, München, Filmfest;
Kinostart (DE): 16.08.2018

Titel

  • Abschnittstitel Die Braschs oder der diskrete Charme der Nomenklatura
  • Originaltitel (DE) Familie Brasch
  • Weiterer Titel The Brasch Family

Fassungen

Original

Länge:
103 min
Format:
DCP, 1:1,85
Bild/Ton:
Farbe, Ton
Prüfung/Zensur:

FSK-Prüfung (DE): 06.06.2018, 179751, ab 6 Jahre / feiertagsfrei

Aufführung:

Uraufführung (DE): 29.06.2018, München, Filmfest;
Kinostart (DE): 16.08.2018