Auf einmal

Deutschland Niederlande Frankreich 2014-2016 Spielfilm

Inhalt

Nach einer Party in Karstens Wohnung gehen alle nach Hause, nur Anna bleibt. Karsten fühlt sich von der mysteriösen jungen Frau angezogen. Ein unvorhergesehenes Ereignis und ein Moment der Schwäche verändern alles, Karsten verliert die Kontrolle über sein wohlgeordnetes Leben in einer deutschen Kleinstadt. Spannungen in der Familie und im Freundeskreis folgen; der Versuch, so weiterzuleben, als wäre nichts passiert, scheitert. Aus Enttäuschung erwachsen Wut und Unrecht, das Unheil nimmt seinen Lauf, und als er meint, sein Leben wieder im Griff zu haben, ist er ein anderer geworden.

Die Berliner Autorin und Regisseurin Aslı Özge stellt ihrem Film ein Zitat aus Shakespeares "Hamlet" voran: "Denn an sich ist nichts weder gut noch böse, das Denken macht es erst dazu". In ruhigen, sorgfältig arrangierten und ausgeleuchteten Bildern und mit stimmigem Sound Design erzeugt sie eine Anspannung, lässt den Zuschauer wachsendes Unbehagen und das heraufziehende Desaster spüren. Fragen um Schuld und Moral, Gerechtigkeit und Scheinheiligkeit werden verhandelt.

Quelle: 66. Internationale Filmfestspiele Berlin (Katalog)

 

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Credits

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Dreharbeiten

    • 22.09.2014 - 14.11.2014
Länge:
114 min
Format:
DCP, 1:2,39
Bild/Ton:
Farbe, Dolby
Prüfung/Zensur:

FSK-Prüfung (DE): 21.04.2016, 159316, ab 12 Jahre / feiertagsfrei

Aufführung:

Uraufführung (DE): 12.02.2016, Berlin, IFF - Panorama;
Kinostart (DE): 06.10.2016

Titel

  • Originaltitel (DE) Auf einmal
  • Weiterer Titel All of a Sudden

Fassungen

Original

Länge:
114 min
Format:
DCP, 1:2,39
Bild/Ton:
Farbe, Dolby
Prüfung/Zensur:

FSK-Prüfung (DE): 21.04.2016, 159316, ab 12 Jahre / feiertagsfrei

Aufführung:

Uraufführung (DE): 12.02.2016, Berlin, IFF - Panorama;
Kinostart (DE): 06.10.2016

Auszeichnungen

Berlinale 2016
  • Lobende Erwähnung von der Initiative "Label Europa Cinemas"