71 Fragmente einer Chronologie des Zufalls

Österreich Deutschland 1993/1994 Spielfilm

Inhalt


Eine scheinbar sachlich-kühle Abfolge von 71 Szenen, die durch Schwarzbilder voneinander getrennt sind. Sie haben keinen direkten kausalen Zusammenhang, gehen aber alle einer nicht erklärbaren Katastrophe voraus: Weinachten 1993 erschießt ein 19jähriger Student in einer Bankfiliale in Wien bei einem Amoklauf drei Menschen und danach sich selbst. Die Szenen zeigen Menschen, deren Schicksal sich in dieser Katastrophe zufällig eint, oder solche, die mit ihnen in Verbindung treten – unter anderem eine Bankangestellte, einen Waffendieb, ein kinderloses Ehepaar und einen Flüchtlingsjungen. Sie zeigen sie in unspektakulären Alltagsmomenten und ohne psychologische Deutungsmuster, jedoch in offensichtlicher Isolation und Einsamkeit. Die Chronik wird auch durch aktuelle Fernsehberichterstattung der damaligen Tage untermalt und läuft auf ihr gleichsam zufällig wie unvermeidlich scheinendes Ende zu.

 

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Credits

Alle Credits

Regie-Assistenz

Script

Drehbuch

Kamera-Assistenz

Ausstattung

Außenrequisite

Innenrequisite

Spezial-Maske

Garderobe

Schnitt

Schnitt-Assistenz

Ton-Assistenz

Produzent

Produktionsleitung

Produktions-Assistenz

Geschäftsführung

Produktions-Sekretariat

Video-Erstanbieter

Dreharbeiten

    • 1993: Wien
Länge:
2713 m, 99 min
Format:
35mm + Video, 1:1,66
Bild/Ton:
Farbe, Ton
Prüfung/Zensur:

FSK-Prüfung (DE): 18.05.1994, 74092, ab 12 Jahre / feiertagsfrei

Aufführung:

Uraufführung (FR): 1997, Cannes, IFF

Titel

  • Originaltitel (AT) 71 Fragmente einer Chronologie des Zufalls
  • Originaltitel (DE) Amok

Fassungen

Original

Länge:
2713 m, 99 min
Format:
35mm + Video, 1:1,66
Bild/Ton:
Farbe, Ton
Prüfung/Zensur:

FSK-Prüfung (DE): 18.05.1994, 74092, ab 12 Jahre / feiertagsfrei

Aufführung:

Uraufführung (FR): 1997, Cannes, IFF