Ein Mädchen aus Flandern

BR Deutschland 1955/1956 Spielfilm

Summary

Based on the novel "Das Engele von Loewen" by Carl Zuckmayr: On the eve of World War I, German officer Alexander Haller falls in love with Angeline, a girl from Flanders. He returns in 1917, after being severely wounded, and confesses his feelings for her – but the two are separated again. Angeline is accudes of espionage, sent to a prison camp and finally ends up in a brothel in Brussels. One day, Alexander finds her there. He is about to be court-martialed for helping a wounded enemy. Yet the end of the war is near.

 

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alexander
Vor dem Hintergrund des
Vor dem Hintergrund des brutalen Geschehens des1.Weltkrieges finden sich ein flandrisches Mädchen und ein deutscher Offizier.
Leider ist dieser Film etwas in Vergessenheit geraten,zu Unrecht!Denn Käutner zeigt uns auch die ganze Unsinnigkeit eines Krieges.
Mein Urteil: sehr gut
Diesen Film gibt es leider nicht auf DVD.
alexander
Falk Schwarz
Happyend im Untergang
Noch unter dem Vorspann schwenkt die Kamera über die weite ebene Landschaft von Flandern, die Reihe von Pappeln, den langen Kanal mit der Windmühle und endet bei einem Biwak von deutschen Soldaten, die vor der Dorfkneipe „In den Paradis Appelen“, rasten. Unter diesen Schwenk hat Bernhard Eichhorn eine Musik gelegt, die zart und melodisch zu den Bildern den Kontrapunkt setzt. Der Komponist weiss mehr als der Zuschauer. Die Einstimmung ist harmonisch, bis zu dem Moment, wo Leutnant Haller (Maximilian Schell) einen Kameraden fragt: „Hast Du Angst?“ Da verstummt die Musik. Oktober 1914, einen Tag vor der mörderischen Schlacht von Langemark. „Als Sohn eines Generals musst Du ja den Helden spielen“, verabschiedet der Soldat den Leutnant. - Ein Film über den Krieg, die Sinnlosigkeit des gegenseitigen Tötens. Vor diesem Hintergrund entwickelt Käutner (nach Zuckmayers Vorlage) eine zarte Liebesgeschichte. Es wird viel französisch geredet, manchmal mit Untertiteln übersetzt. Da ist Käutner Realist. Doch die anfängliche Musik zeigt bereits, wie Käutner inszeniert. Schreckliche Kriegsbilder, Schicksale, Verhaftungen auf der einen Seite und auf der anderen eine deutlich unterspielte Liebesgeschichte, die vor allem durch Angeline (Nicole Berger) nicht richtig an Emotion gewinnt. Wird die Liebesgeschichte zu einer Illustration des Krieges? Oder umgekehrt? Weiche Kanten statt harten Ecken - keine Staudtische Unerbittlichkeit. Happyend im Untergang. Leider herrscht ein merkwürdiges Ungleichgewicht bei den Schauspielern. Viktor de Kowa, zwielichtig-elegant, Fritz Tillmann, polternd scharf, Friedrich Domin, hölzern starr - sie alle spielen das Paar Schell/Berger mühelos an die Wand. Kameramann Friedl Behn-Grund scheint bei aller handwerklichen Souveränität auch zu schwanken: soll das Licht nun „schön“ sein oder dokumentarisch hart? Ein unentschiedener Film.

Credits

Director

Director of photography

Cast

Production company

Producer

All Credits

Director

Assistant director

Director of photography

Camera operator

Assistant camera

Still photography

Production design

Make-up artist

Costume design

Assistant editor

Production company

Producer

Unit production manager

Location manager

Shoot

    • 17.10.1955 - 16.12.1955: Berlin, Damme (Flandern); Filmatelier Berlin-Tempelhof
Duration:
2957 m, 108 min
Format:
35mm, 1:1,33
Video/Audio:
s/w, Ton
Censorship/Age rating:

FSK-Prüfung: 25.01.1956, 11449, Jugendverbot, feiertagsfrei

Screening:

Uraufführung (DE): 16.02.1956, Hannover, Theater am Kröpcke

Titles

  • Originaltitel (DE) Ein Mädchen aus Flandern

Versions

Original

Duration:
2957 m, 108 min
Format:
35mm, 1:1,33
Video/Audio:
s/w, Ton
Censorship/Age rating:

FSK-Prüfung: 25.01.1956, 11449, Jugendverbot, feiertagsfrei

Screening:

Uraufführung (DE): 16.02.1956, Hannover, Theater am Kröpcke

Prüffassung

Duration:
2761 m, 101 min
Format:
35mm, 1:1,33
Video/Audio:
s/w, Ton
Censorship/Age rating:

FSK-Prüfung (DE): 14.06.1956, 11449, Jugendverbot, feiertagsfrei;
FSK-Prüfung: 02.10.1961, 11449, ab 18 Jahre, feiertagsfrei

Awards

Preis der Deutschen Filmkritik 1957
  • Beste Regie
  • Bester Nebendarsteller
Deutscher Filmpreis 1956
  • Filmband in Silber, Beste Kamera