Kampfmai 1929
"Kampfmai 1929" – Eine Montage des Staatlichen Filmarchivs der DDR von 1970
Im Jahr 1970 präsentierte das Staatliche Filmarchiv der DDR (SFA) bei der XIII. Internationalen Leipziger Dokumentar- und Kurzfilmwoche die Retrospektive "Dokumentarfilm im Zeitalter Lenins (75 Jahre Kinematographie)". In diesem Rahmen zeigte sie auch den Kurz-film "Blutmai 1929". Im Informationsmaterial hieß es dazu nur knapp: "Aufnahmen von den blutigen Zusammenstößen zwischen demonstrierenden Berliner Arbeitern und der Polizei im Mai 1929. / Montage: Phil Jutzi / Länge: 6 Minuten." (Protokoll 1970, S. 48) Bis zu diesem Zeitpunkt waren Filmaufnahmen vom Blutmai 1929 weder in der DDR noch in der BRD bekannt.
Die Neue Zeit (Nr. 271/1970) bezeichnete den Film daher als "Ausgrabung", die in Leipzig erstmals wieder gezeigt werde. In der Berliner Zeitung (Nr. 323/1970) ergänzte Eckart Jahnke, die Aufnahmen seien "zum großen Teil heimlich, aus Fenstern heraus, von Dächern herab, mit versteckter Kamera" gedreht worden.
Am 1. Mai 1929 waren die Kommunisten in Berlin trotz eines Demonstrationsverbots durch den sozialdemokratischen Polizeipräsidenten Karl Zörgiebel auf die Straße gegangen. Die gewaltsamen Auseinandersetzungen forderten über 30 Todesopfer und zahlreiche Verletzte; das Ereignis ging als "Blutmai" in die Geschichte ein. Die kommunistische Film-Kartell "Weltfilm" GmbH produzierte daraufhin den Kurzfilm "1. Mai Weltfeiertag der Arbeiterklasse", den sie unter dem Titel "Blutmai 1929" in den Verleih brachte. (Goergen 2025).
Abgesehen von Wochenschauberichten ist dies der einzige Dokumentarfilm von den Ereignissen, der damals zensiert wurde. Die Filmprüfstelle gab ihn am 5. Juni 1929 in einer Länge von 335 m (= 14'42" bei 20 Bildern pro Sekunde) ohne Schnitte zur öffentlichen Vorführung frei. Weder der Vorspann noch der andere zeitgenössische Quellen nennen einen Regisseur oder weitere Mitarbeiter.
Wie die meisten Filme der Arbeiterbewegung war auch dieser Film nach Kriegsende nicht mehr auffindbar. Erst Ende der 1960er Jahre gelangten Filmaufnahmen vom Blutmai ins Staatliche Filmarchiv der DDR. Teile daraus waren 1970 als "Blutmai 1929" in Leipzig zu sehen. Wohl um 1971 kombinierten die Archivare Ausschnitte aus zwei verschiedenen Materialien und brachte diese Zusammenstellung unter dem Titel "Kampfmai 1929" in den archiveigenen Verleih für Clubs und Kulturhäuser. Er findet sich erstmals im Verleihkatalog 1973/73 mit einer Länge von 300 Metern. Spätere Kataloge korrigierten diese irrtümliche Angabe auf 225 Meter.
Seitdem wird die Kompilation "Kampfmai 1929" als authentisches Filmdokument des Blutmai 1929 in Berlin rezipiert. (Goergen 2002) Heute verleiht das Bundesarchiv den Film "Kampfmai 1929" unter der Filmwerk-ID 46052 in einer Länge von 222 Metern (= 9'44" bei 20 Bildern pro Sekunde). Aus rechtlichen Gründen ist er nicht online verfügbar und liegt auch nicht digital vor; die Deutsche Kinemathek verfügt ebenfalls über 35mm-Verleihmaterial, das auf das Filmwerk im Bundesarchiv zurückgeht.
Der Film "Kampfmai 1929" enthält durchgehend vom Staatlichen Filmarchiv neu gesetzte Vorspann- und Zwischentitel. Die Eingangstitel lauten: "Produktion: Prometheus-Film / Redaktion: Piel Jutzi / Diese Fassung des Films wurde aus zwei unvollständigen Kopien vom Staatlichen Filmarchiv der DDR neu zusammengestellt. / Zwischentitel nach den Original-Texten." Weshalb im Vergleich zur Leipziger Aufführung der Titel "Blutmai 1929" in "Kampfmai 1929" und "Montage" in "Redaktion" geändert wurde, lässt sich heute nicht mehr ermitteln. Diese Umstellungen verdeutlichen jedenfalls die Herausforderungen, vor denen die Archivare damals bei der inhaltlichen Erschließung standen, denn auch wichtige filmographische Hilfsmittel standen damals noch nicht wieder zur Verfügung.
Redaktion: Phil Jutzi? In der DDR setzte in den frühen 1960er Jahren ein verstärktes Interesse an der Erforschung des proletarischen Films der Weimarer Republik ein. Bis 1970 werden die Filmaufnahmen vom Blutmai jedoch nur kurz oder gar nicht erwähnt (Meier 1962, S. 60; Tümmler 1962, S. 382; vgl. auch Tümmler 1969), nie jedoch im Zusammenhang mit Phil Jutzi.
Die Vorführung in Leipzig 1970 und der Vorspann zu "Kampfmai 1929" sind die frühesten bekannten Hinweise auf Phil Jutzis Beteiligung an den Aufnahmen; sei fanden seitdem Eingang in zahlreiche Filmografien. In ihrem zweibändigen Werk "Film und revolutionäre Arbeiterbewegung in Deutschland 1918-1932" von 1975 benennen Kühn, Tümmler und Wimmer darüber hinaus Jutzi auch noch als Verantwortlichen für den Schnitt. (II. Band, S. 502) Ralf Schenk (1976) bezeichnet Jutzi gar als einen der Kameramänner des Films.
Phil [auch: Piel] Jutzi (1886-1946) hatte seit 1912 eine Vielzahl von Abenteuer- und deutschen Wild-West-Filmen gedreht, bevor er zu der im Oktober 1928 gegründeten kommunistischen Filmkartell "Weltfilm" GmbH kam. Anfang 1929 fungierte er als Kameramann bei der deutsch-sowjetischen Koproduktion "Der lebende Leichnam" (Regie: Fedor Ozep) und drehte anschließend zusammen mit Leo Lania die Reportage "Um's tägliche Brot" über die desolaten Zustände im Waldenburger Kohlenrevier. Seine bekanntesten Filme sind "Mutter Krausens Fahrt ins Glück" (1929) und "Berlin – Alexanderplatz" (1931). Es ist zwar nicht ausgeschlossen, dass Jutzi die Filmaufnahmen vom Blutmai zusammengestellt und montiert hat, jedoch fehlen hierfür die Belege. Auch war die Berufsbezeichnung "Redaktion" zu dieser Zeit in der Filmwirtschaft nicht üblich.
Kamera: Erich Heintze? Kühn, Tümmler und Wimmer führen – vermutlich aufgrund der begrenzten Quellenlage – zwei eigenständige Filmwerke zum Thema an: "Blutmai 1929" und "1. Mai. Weltfeiertag der Arbeiterklasse"; letzteren sehen sie als dessen erweiterte Fassung an. (II. Band, S. 502f) Die Autoren erkannten nicht, dass "Blutmai 1929" seinerzeit der vom Filmkartell "Weltfilm" gewählte Verleihtitel von "1. Mai. Weltfeiertag der Arbeiterklasse" war. Als erste Autoren geben sie zudem an, dass "proletarische Kameraleute, u.a. Erich Heintze" die Aufnahmen gemacht hätten. Auch für diese Angabe liefern sie keine Belege; sie wurden in der Folgezeit ungeprüft in zahlreiche Filmografien übernommen. (CineGraph 1984 ff)
Neben den Aufnahmen vom Blutmai 1929 soll Heintze auch bei den Kurzfilmen "Immer bereit" (1929) und "Zweites Welttreffen der Arbeiter- und Bauernkinder" (1931) als Kameramann und Regisseur mitgewirkt haben. Der Film "Immer bereit" über ein Ferienlager der Berliner Jungpioniere wurde zwar vom Film-Kartell "Weltfilm" verliehen, stammte jedoch – ausweislich der Zulassungskarte – von Otto Storch und dem Schriftsteller Slang [d.i. Fritz Hampel]. Die Zulassungskarte zu "Zweites Welttreffen der Arbeiter- und Bauernkinder" erwähnt Erich Heintze als Verantwortlichen für Bearbeitung und Montage, aber nicht als Kameramann. Heintze bearbeitete und montierte außerdem den am 30. August 1930 zensierten Welt-Film "Rote Fahnen über Leipzig" über den 5. Reichsjugendtag des Kommunistischen Jugendverbandes Deutschlands.
Heintze kam aus der kommunistischen Arbeiteradiobewegung und war Mitbegründer des Leipziger Arbeiter-Radio-Klubs. Eine im Bundesarchiv erhaltenen Porträtkarte stellt ihn als Gründer der Internationalen Proletarischen Radiobewegung vor; dort ist auch sein Sterbedatum vermerkt. (BArch BILDY 10/1579) Als Willi Münzenberg Ende 1928 das Film-kartell "Weltfilm" als Filmverleih für kommunistische Filme gründete, ernannte er Heintze – "einen von der Tuberkulose gezeichneten jungen Arbeiterfunktionär aus Berlin-Moabit" – zum ersten Leiter. Es gelang ihm tatsächlich, "den Filmverleih an alle Arbeiterorganisationen, Kultur- und Sportverbände zusammenzufassen." (Gross 1967, S. 188) Ab Juni 1928 war Heintze zeitweilig auch verantwortlicher Herausgeber von "Film und Volk", der Zeitschrift des Volksverbands für Filmkunst. Ab Dezember 1929 erscheint sein Name zudem unter "Film und Volk"-Verlag Erich Heintze. Zuletzt sicherte er der "Weltfilm" das Monopol auf die Umkopierung der russischen Filme auf Schmalfilm. (Münzenberg 1931, S. 94)
Erich Heintze verstarb am 11. Mai 1931 in Berlin. In einem Nachruf erinnerte die Zeitschrift Arbeiter-Sender an sein Engagement in der kommunistischen Filmarbeit. Er habe es über viele Jahre als eine Hauptaufgabe betrachtet, "die russischen Revolutionsfilme zu den Massen zu bringen, die Arbeiterklasse, die Arbeiterorganisationen auf die Bedeutung und den Wert des revolutionären Films hinzuweisen." (Nr. 21/1931, S. 5)
Sojuskino-Journal, Nr. 33/1929. Der Digitale Lesesaal des Bundesarchivs gibt unter "Kampfmai 1929" an, als Ausgangsmaterial habe "wahrscheinlich" Filmmaterial aus dem Filmwerk 95070 gedient, das mit deutschen Zwischentiteln auf Grundlage der kyrillischen Zwischentitel ergänzt wurde. Diese Film-ID bezieht sich auf "Perwoje maja w Berline" [ÜT: 1. Mai in Berlin], ein Sujet der sowjetischen Wochenschau "Sojuskino-Journal, Nr. 33/1929", möglicherweise sogar eine Sonderausgabe. (Voigt, S. 43) Die Aufnahmen sind in unterschiedlicher Länge im Bundesarchiv erhalten.
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| Quelle: Jeanpaul Goergen |
| Sojuskino-Journal, Nr. 33, 1929, Einzelkader. (Aus der Filmkopie) |
Das Sujet enthält dieselben Aufnahmen wie "1. Mai Weltfeiertag der Arbeiterklasse", jedoch stark gekürzt, aber auch mit einigen dort nicht einbezogenen Einstellungen. Die Aufnahmen von den Straßenkämpfen sind etwas ausführlicher und in einer abweichenden Montage zu sehen. Weggefallen sind die langen Eingangstitel zur Geschichte des 1. Mai, der Zwischentitel, der die KPD von einer Schuld an den Auseinandersetzungen quasi freispricht, der Hinweis auf die Maidemonstration aus der Vorkriegszeit, fast alle Bilder der Maidemonstrationen in Hamburg, München und Leipzig, Titelseiten der Tageszeitungen sowie die einmontierten Fotos. Enthalten ist auch die Sequenz mit der Beisetzung der Opfer der Straßenkämpfe auf dem Zentralfriedhof Friedrichsfelde am 8. Mai 1929.
Das Sujet aus dem "Sojuskino-Journal" trägt den Titel "1. Mai in Berlin" und enthält 19 russische Titel. Es handelt sich dabei um die im Vorspann von "Kampfmai 1929" erwähnten "Originaltexte", die das Archiv ins Deutsche übersetzt hat. (BArch Filmsg 1,12822 I)
Nach dem Haupttitel "1. Mai in Berlin" erklärt das Sojuskino-Journal die Entstehung der Bilder: "Diese Aufnahmen wurden mit einem handgeführten automatischen Apparat unter den Bedingungen von Straßenkämpfen aus Hauseingängen, Fenstern und von Dächern gemacht." Obschon dieser Titel nur von einer Kamera spricht, war er wohl der Ausgangspunkt für die im Folgenden immer wieder angeführte Behauptung, "proletarische Kameraleute" hätten die Bilder gemacht.
Bei der erwähnten Handkamera könnte es sich um die Kinamo für 35mm-Film der I.C.A. aus Dresden gehandelt haben, die ab 1925 mit einem Federwerk ausgestattet war. Obwohl sie sich primär an Filmamateure richtete, lieferte sie qualitativ hochwertige Aufnahmen. Möglicherweise wurde auch bereits die professionelle amerikanische Handkamera Bell & Howell Eyemo 35 eingesetzt. Ein Großteil der Aufnahmen stammte von den Kameraleuten der Emelka-Woche. (Goergen2025). Dass sie halb versteckt entstanden, überrascht angesichts der heftigen Straßenkämpfe nicht. Die Wochenschau-Kameramänner waren darin geübt, auch mit ihren schweren Kameras und Stativen verdeckte und erhöhte Standpunkte aufzusuchen und dennoch eindrucksvolle Aufnahmen zu erzielen.
Die zweite unvollständige Kopie. Aus diesem sowjetischen Sujet stellte das Staatliche Filmarchiv 1970 in Leipzig offenbar die ersten sechs Minuten über die Auseinandersetzungen in Berlin vor – Material, das dann in die Zusammenstellung "Kampfmai 1929" einfloss. Bei der zweiten, im Vorspann erwähnten unvollständigen Kopie handelte es sich um ein Fragment von "1. Mai Weltfeiertag der Arbeiterklasse", den das Filmkartell "Weltfilm" 1929 herausbrachte. (ausführlich Goergen 2025). Er ist im Bundesarchiv unter der ID: 46193 weitgehend vollständig erhalten.
Bei dieser unvollständigen Kopie fehlt der Anfang vollständig. Das Fragment beginnt erst mit dem Zwischentitel "...und in Berlin..." mit den eigentlichen Bilddokumenten vom Blutmai. Für die Zusammenstellung von "Kampfmai 1929" übernahm das Staatliche Filmarchiv den Schluss dieses Fragments, beginnend mit aufeinander gelegten Tageszeitungen und dem Begräbnis, das auch das eingeschnittene Standfoto von Ernst Thälmann enthält.
Während "1. Mai Weltfeiertag der Arbeiterklasse" mit "Wacht auf Verdammte dieser Erde..." endet, schließt die Sojuskino-Wochenschau mit einem scharfen Angriff auf die Sozialdemokratie: "Das Blut, das auf den Straßen Berlins fließt, weht in die Herzen der Arbeiter noch mehr Hass gegen die Bande der Ausbeuter und ihre dienstbaren Knechte – die Sozial-Demokraten!"
Es steht außer Frage, dass der Sojuskino-Beitrag jene Aufnahmen benutzt, die auch dem Filmkartell "Weltfilm" damals vorlagen. Sie dürften im Zuge des Filmaustauschs nach Moskau gelangt sein. Vermutlich wurden sie bereits in Berlin montiert und mit erklärenden deutschen Zwischentiteln versehen. Das Sujet des Sojuskino-Journal Nr. 33/1929 ist als ein neuer Film anzusehen, der die Ereignisse in Berlin im Stil eines politischen Kurzberichts erklärt und sie in einem scharfen propagandistischen Schlusstitel agitatorisch bündelt – also das genaue Gegenteil des Films "1. Mai Weltfeiertag der Arbeiterklasse", der sich als neutrale-wertfreie Dokumentation verstand und sich vor allem an ein eher liberal-bürgerliches Publikum richtete. (Goergen 2025)
Bezieht sich die Angabe "33/1929" auf die Woche, so kam die Wochenschau ab dem 12. August in die sowjetischen Kinos – also etwas mehr als zwei Monate nach der deutschen Zensur von "1. Mai Weltfeiertag der Arbeiter-klasse".
In Deutschland hatte die Filmzensur 1929 nur den Film "1. Mai. Weltfeiertag der Arbeiterklasse" des Filmkartell "Weltfilm" freigegeben. Das für diesen Film zusammengetragene Bildmaterial fand Eingang in das "Sojuskino-Journal, Nr. 33/1929". Die vom Staatlichen Filmarchivs der DDR 1970 vorgelegte Kompilation "Kampfmai 1929" enthält Ausschnitte aus beiden Filmen. Sie spiegelt den niedrigen Forschungsstand jener Jahre wider und ist nicht als Rekonstruktion im eigentlichen Sinn anzusehen, wohl aber als verdienstvoller Versuch, die lange verschollenen Aufnahmen zugänglich zu machen.
Archive:
"1. Mai - Weltfeiertag der Arbeiterklasse". Filmwerk ID: 46193. https://digitaler-lesesaal.bundesarchiv.de/video/46193/674116 (1.9.2025)
"Immer bereit", Zulassungskarte Nr. 23162 (BArch R 9346-I/15877)
"Zweites Welttreffen der Arbeiter und Bauernkinder", Zulassungskarte Nr. 28250 (BArch R 9346-I/19061)
"Rote Fahnen über Leipzig", Zulassungskarte Nr. 26738 (BArch R 9346-I_18177)
"Kampfmai 1929". Bundesarchiv, Digitaler Lesesaal, Filmwerk-ID 46052
"Kampfmai 1929" (BArch Filmsg 1,12822 I)
Porträtkarte Erich Heintze (BArch BILDY 10/1579)
Literatur:
Willi Münzenberg: Solidarität. Zehn Jahre Internationale Arbeiterhilfe 1921-1931. Neuer Deutscher Verlag 1931
So lebte und kämpfte er... In: Arbeiter-Sender, Nr. 21, 22.5.1931
Babette Gross: Willi Münzenberg. Eine politische Biographie. Stuttgart: Deutsche Verlags-Anstalt 1967
Direktion der Internationalen Leipziger Dokumentar- und Kurzfilmwochen für Kino und Fernsehen (Hg.): Protokoll der XIII. Internationalen Leipziger Dokumentar- und Kurzfilm-woche für Kino und Fernsehen, 21.-28. November 1970. Berlin 1971
Filminformation zu "Blutmai 1929". Unterlagen der XIII. Internationalen Leipziger Doku-mentar- und Kurzfilmwoche für Kino und Fernsehen, 21.-28. November 1970
m.h.: Augenzeugen der Geschichte. Leipziger Retrospektive "Dokumentarfilm im Zeitalter Lenins." In: Neue Zeit, Nr. 271, 15.11.1970
Eckart Jahnke: Kino-Prawda, Cinéma Vérité Film-Wahrheit... In: Berliner Zeitung, Nr. 323, 22.11.1970
Staatliches Filmarchiv der DDR (Hg.): Verleihkatalog für Clubs und Kulturhäuser. Gesamt-angebot 1972/73. Berlin: Staatliches Filmarchiv der DDR 1972
Gerd Meier: Materialien zur Geschichte der Prometheus Film-Verleih und Vertriebs GmbH 1926-1932 (II). In: Deutsche Filmkunst, Nr. 2, 1962, S. 57-60
Karl Tümmler: Deutsche Arbeiterbewegung und nationaler Film. In: Deutsche Filmkunst, Nr. 10, 1962, S. 379-385
Karl Tümmler: Zu den Traditionen des sozialistischen Films in Deutschland. In: Beiträge zur Geschichte der Arbeiterbewegung, Nr. 6, 1969, S. 993-1008
Gertraude Kühn, Karl Tümmler, Walter Wimmer (Hg.): Film und revolutionäre Arbeiterbe-wegung in Deutschland 1918-1932. Bd. 2. Berlin: Henschelverlag Kunst und Gesellschaft 1975
Ralf Schenk: Phil Jutzi. In: Filmspiegel, Nr. 10, 1976
Wolfgang Hesse: Dokumentarfilme des Proletariats. Film- und Fernsehkunst der DDR: Tra-ditionen, Beispiele, Tendenzen. Berlin: Henschelverlag Kunst und Gesellschaft 1979, S. 53-63
Hans-Michael Bock (Hg.): CineGraph Lexikon zum deutschsprachigen Film. München: edi-tion text + kritik 1984 ff
Hans-Gunter Voigt (Hg.): Filmdokumente zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung 1911-1933. Bestandskatalog. Koblenz, Berlin: Bundesarchiv-Filmarchiv 1991 (= Film-Archiv; 7)
Jeanpaul Goergen: "Die Wirklichkeit und nichts anderes". Um's tägliche Brot (Hunger in Waldenburg) (D 1929, R: Phil Jutzi). In: Filmblatt, Nr. 19/20, Sommer/Herbst 2002, S. 17-24
Jeanpaul Goergen: "1. Mai Weltfeiertag der Arbeiterklasse" aka "Blutmai 1929" (1929) – Ein Glanzstück politischer Kommunikation (2025): https://www.filmportal.de/node/2303904/material/2305484
(Jeanpaul Goergen, Oktober 2025)
