Zum Auftakt des 26. Türkischen Filmfestivals Frankfurt/M. International präsentiert das DFF - Deutsches Filminstitut & Filmmuseum am 14. Juni Feo Aladağs "Die Fremde" in Anwesenheit der Hauptdarstellerin Sibel Kekilli. Die diesjährige Ehrenpreisträgerin des Türkischen Filmfestivals spricht vor dem Film mit Urs Spörri über ihren Werdegang.
In Zusammenarbeit mit dem Türkischen Filmfestival Frankfurt und dem Rechercheprojekt "The Past is Not Another Country: Archive anders machen" zeigt das Kino des DFF im Juni Filme, die mit den Lebensräumen Türkei und Deutschland zu tun haben und teils humorvoll, teils kritisch Erfahrungen der Migration und des Exils in den Blick nehmen. Neben einflussreichen Filmen des sogenannten "deutsch-türkischen Kinos" sind zudem selten gezeigte Werke zu sehen, die bei Archivrecherchen wiederentdeckt wurden und erstmalig in Frankfurt präsentiert werden.
Nach dem Auftakt mit Aladağs "Die Fremde", wird am Dienstag, den 16. Juni, Tevfik Başers "Zwischen Gott und Erde" gezeigt. Im Anschluss an die Vorführung findet eine Podiumsdiskussion statt, die sich mit Fragen der Archivierung von Migrationsgeschichte, Erinnerungskultur und gesellschaftlicher Teilhabe auseinandersetzt. Weiter geht es am Donnerstag mit "Sarı Mercedes" von Tunç Okan, über einen von Komiker Ilyas Salman gespielten Taxifahrer, der mit seinem hart ersparten Mercedes zurück in seine anatolische Heimat reist.
Mit "40 qm Deutschland" ist am Freitag, 19. Juni, ein weiter Film von Tevfik Başer und Klassiker des "deutsch-türkischen Kinos" zu sehen. Des Weiteren präsentiert das Kino des DFF am 23. Juni den Dokumentarfilm "Töchter zweier Welten" und am 24. Juni die Komödie "Vatanyolu – Die Heimreise".
Im DFF-Podcast "Alles ist Film" spricht Björn Schmitt (Kino-Team, DFF) mit Redaktionspraktikant Felix Engelhardt über das sogenannte deutsch-türkische Kino und ausgewählte Filme des Festivals.
Die Programmübersicht mit den anderen Spielstätten ist hier einzusehen.
Quelle: www.dff.film/