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1,9 Millionen Euro aus Bayern für Wickie in 3D



Der Vergabeausschuss des FilmFernsehFonds Bayern hat gestern zum zweiten Mal in diesem Jahr getagt und entschieden, von den eingereichten 41 Projekten 23 zu fördern.


Die Summe, in der die Finanzierung zweier Projekte durch den Bayerischen Bankenfonds (BBF) in Höhe von 600.000 Euro enthalten ist, beträgt 5,92 Millionen Euro. Die Höchstsumme von 1,9 Millionen Euro geht an die Fortsetzung von "Wickie und die starken Männer", die in einer 3D-Fassung realisiert wird. Für den BBF war es die erste Finanzierungsrunde seit der Vertragsverlängerung vor zehn Tagen.

Der FFF Bayern fördert die Produktion von sieben Kinofilmen mit insgesamt 3,4 Millionen Euro und weiteren 600.000 Euro Finanzierung des BBF: "Wickie auf großer Fahrt" (Rat Pack Filmproduktion, Regie: Christian Ditter) wird in 3D realisiert und handelt davon, wie Wickie versucht, seinen Vater von seinen Wikingerqualitäten zu überzeugen. Zwei Drittel der Drehtage werden im kommenden Sommer in Bayern stattfinden.

800.000 Euro gehen an "Yoko" (blue eyes fiction, Regie: Franziska Buch), die Literaturverfilmung der gleichnamigen Kinderbuchreihe von Knister, die ebenfalls zu zwei Dritteln in Bayern gedreht wird. 300.000 Euro gehen an eine weitere Verfilmung eines Kinderbuchs, die komplett in München gedreht wird: "Ben liebt Anna" (Gagern Television und Filmproduktion, Regie: Vivian Naefe). Mit 500.000 Euro fördert der FFF die Komödie "Dreiviertelmond" (die film, Regie: Christian Zübert) fast vollständig in Nürnberg gedreht werden wird. Mit 200.000 Euro fördert der FFF das Drama "Niemandsland" (UFA Cinema, Regie: Toke Constantin Hebbeln) über Liebe, Verrat und Gefängnis während der achtziger Jahre in der DDR.


Die neue Komödie von Joseph Vilsmaier "Es lebe der Zentralfriedhof" (Perathon Film und Fernsehen) fördert der FFF mit 200.000 Euro. 100.000 Euro gehen an das Drama "Der Verdingbub" (Bremedia Produktion, Regie: Markus Imboden).

Sechs Fernsehfilme fördert der FFF mit 1,36 Millionen Euro, darunter die von Marcus H. Rosenmüller inszenierte und von Hans W. Geißendörfer produzierte historische Komödie "Der Sommer der Gaukler" (GFF sued und Moviepool/BR/ORF), den Katastrophenfilm "Bermuda-Dreieck in der Nordsee" (Dreamtool Entertainment/RTL, Regie: Nick Lyon), einen Spielfilm über das Leben von Udo Jürgens ("Der Mann mit dem Fagott", Ziegler Film/ARD/Degeto, Regie: Miguel Alexandre) und ein Drama über den Schriftsteller Jorge Semprún ("Zeit der Stille", Preview Production in Koproduktion mit Flach Film, Paris/MDR, Regie: Franck Apprederis).


Mit 220.000 Euro fördert der FFF auch fünf Nachwuchsprojekte, darunter den Debütfilm "Warmzeit" von Knut Karger, der dokumentarisch nach den Folgen des Klimawechsels fragt, sowie zwei HFF-Abschlussfilme: eine Dokumentation über fünf junge Abgeordnete, die erstmals in den Bundestag gewählt wurden, und ein Drama über einen Fluchtversuch von Rumänien nach Serbien im Jahr 1980.

Die Entwicklung der Animationsserie für Kinder "Kim Kaboom" (Fish Blowing Bubbles) fördert der FFF mit 30.000 Euro.

Mit insgesamt 310.000 Euro Verleihförderung starten vier Filme im Kino: "Hanni und Nanni", "Freche Mädchen 2", "Keep Surfing" und "Der große Kater".

Quelle:
www.fff-bayern.de