Ruf an das Gewissen

Deutschland 1944/1945 Spielfilm

Filme der NS-Zeit sind im Kontext der staatlich beeinflussten Produktion und Rezeption zu sehen. Mehr erfahren »

Inhalt

Volkmar Hollberg, ein erfolgreicher Autor von Kriminalhörspielen, ist von der jüngsten Idee für ein Stück, die ihm sein Freund Husfeld unterbreitet, alles andere als begeistert. Kriminalrat Husfeld will, dass Hollberg einen realen, zehn Jahre zurückliegenden Mordfall an einer Sängerin aufbereitet.

 

Damals waren die beiden Männer selbst als Zeugen geladen im Prozess gegen eine Konkurrentin der Toten, der mit einer Verurteilung endete, obwohl die Frau vehement ihre Unschuld beteuerte.
Auch Husfeld war nie von der Schuld der Verurteilten überzeugt. Von dem Aufsehen, dass das Hörspiel erregen würde, erhofft er sich neue Hinweise, die eine Wiederaufnahme des Falls möglich machen könnten. Schließlich willigt Hollberg ein. Kaum wird diese Nachricht publik, macht sich bei Denjenigen Unruhe breit, die seinerzeit in den Fall verwickelt waren. Plötzlich ist wieder jeder von ihnen verdächtig. Sei es der Industrielle Christiansen, der die Fertigstellung des Hörspiels um jeden Preis verhindern will, oder Hollberg selbst, der in der Mordnacht bewusstlos in der Villa der Toten aufgefunden worden war.

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Credits

Regie

Drehbuch

Schnitt

Darsteller

Alle Credits

Dreharbeiten

    • August 1944 - September 1944: Umgebung von Prag
Länge:
2734 m, 100 min
Format:
35mm, 1:1,37
Bild/Ton:
s/w, Ton
Prüfung/Zensur:

Sowjetische Militärzensur (DD):

Aufführung:

Uraufführung (AT): 11.10.1949, Wien

Titel

  • späterer Verleihtitel Strafakte André
  • sonstiger Titel Ruf des Gewissens
  • Originaltitel (DE) Ruf an das Gewissen

Fassungen

Original

Länge:
2734 m, 100 min
Format:
35mm, 1:1,37
Bild/Ton:
s/w, Ton
Prüfung/Zensur:

Sowjetische Militärzensur (DD):

Aufführung:

Uraufführung (AT): 11.10.1949, Wien

Prüffassung

Länge:
5 Akte, 2674 m, 98 min
Prüfung/Zensur:

FSK-Prüfung (DE): 24.03.1950, 01086, Jugendfrei ab 16 Jahre / nicht feiertagsfrei