Heimweh

Deutschland 1937 Spielfilm

Filme der NS-Zeit sind im Kontext der staatlich beeinflussten Produktion und Rezeption zu sehen. Mehr erfahren »

Inhalt

Christof Peleikis ist ein erfahrener Matrose, der einst als Steuermann auf vielen Schiffen zur See gefahren ist. Doch seit er Frau und Kind hat, arbeitet er als Fischer und lebt in einem kleinen Dorf. Als eines Tages ein Schiff vor der Küste in Seenot gerät, eilt Christof zur Hilfe. Er kann zwar das Schiff und die Besatzung retten, doch ein Steuermann kommt ums Leben. Von der verführerischen Kapitänsfrau Evelyn lässt Christof sich schließlich überreden, für den Verunglückten einzuspringen. Ohne sich von seiner Familie zu verabschieden, sticht er in See – zu spät bemerkt er, dass der Kapitän und seine Leute Verbrecher sind, die illegale Einwanderer nach Amerika schmuggeln wollen.

 

In Amerika wird Christof von der Bande im Stich gelassen und verhaftet. Er wird zu einer langen Haftstrafe verurteilt, kann jedoch auf spektakuläre Weise aus dem Gefängnis fliehen. Doch wie soll er ohne Geld und ohne Papiere nach Hause zurückkehren? In seiner Not lässt er sich abermals mit der Gangsterbraut Evelyn ein, die er in einem Tanzlokal wiedertrifft. Seine Frau und sein Sohn werden derweil von Sorgen um ihren Mann und Vater geplagt und mühen sich, ohne seine Hilfe zu Geld zu kommen.

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Credits

Drehbuch

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Alle Credits

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Drehbuch

Kamera

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Darsteller

Herstellungsleitung

Produktionsleitung

Aufnahmeleitung

Dreharbeiten

    • Mai 1937 - Juli 1937: New York, Kurische Nehrung, Ostsee
Format:
35mm, 1:1,37
Bild/Ton:
s/w, Tobis-Klangfilm
Aufführung:

Berliner Erstaufführung (DE): 12.10.1937, Berlin, Titania-Palast

Titel

  • Originaltitel (DE) Heimweh

Fassungen

Original

Format:
35mm, 1:1,37
Bild/Ton:
s/w, Tobis-Klangfilm
Aufführung:

Berliner Erstaufführung (DE): 12.10.1937, Berlin, Titania-Palast

Prüffassung

Länge:
8 Akte, 2402 m, 88 min
Prüfung/Zensur:

Zensur (DE): 24.08.1937, B.46038, Jugendverbot / nicht feiertagsfrei