Am Freitag wird in Berlin der Rote Teppich für die Lola ausgerollt! 1900 Gäste feiern im Palais am Funkturm das deutsche Kino und seine Stars, herausragende künstlerische Leistungen, cineastische Erfolge und die Nominierten des Deutschen Filmpreises.
Gastgeber der Show ist zum zweiten Mal in Folge ein künstlerisches Ausnahmetalent: Der gefeierte Schauspieler ("The Zone of Interest","White Lotus") und Sänger Christian Friedel. Mit Glamour, Charme und Emotionen wird er die Kunst und das Kino hochleben lassen! Begleitet wird der Entertainer von seiner Band "Woods of Birnam" sowie von der Sängerin und Songwriterin Lary, mit der er die Show am Freitagabend musikalisch eröffnen wird.
Die Verleihung des Deutschen Filmpreises wird in der ARD übertragen – um 19:00 Uhr als Livestream in der ARD Mediathek sowie um 22:20 Uhr im Ersten.
Auch in diesem Jahr kann sich Christian Friedel wieder über prominente Unterstützung aus der deutschen Film- und Medienbranche freuen. Zu den Laudator*innen zählen unter anderem die Schauspieler*innen Mala Emde, Gisa Flake, Edin Hasanović und Christiane Paul. Auch Regisseurin und Schauspielerin Maria Schrader sowie Regisseur, Produzent und Drehbuchautor Tom Tykwer werden die Nominierten des Abends ehren. Für einen besonderen musikalischen Akzent sorgt Pianist und Komponist Louis Philippson.
Während sich die Nominierten noch bis Freitag gedulden müssen, um zu erfahren, wer eine der begehrten Trophäen mit nach Hause nehmen darf, stehen die Preisträger*innen in drei Kategorien bereits fest.
Mit dem Bernd Eichinger Preis werden in diesem Jahr die Produzenten Thomas Wöbke und Philipp Trauer (u.a. "Tides", "September 5", "22 Bahnen") ausgezeichnet. Der 2012 ins Leben gerufene Preis wird in unregelmäßigen Abständen an Persönlichkeiten oder Teams vergeben, die Filmemachen so verstehen und praktizieren, wie es der Namensgeber tat: "Als gemeinsame kreative Leistung der Gewerke, die sich gegenseitig respektieren und inspirieren, als persönliche und künstlerische Passion und Herausforderung sowie als Beitrag zur Belebung des Kinos." Die achtköpfige Jury, der unter anderem Katja und Nina Eichinger angehören, würdigt mit dieser Lola die herausragende Produzententätigkeit von Thomas Wöbke und Philipp Trauer. Janine Jackowski, mit Komplizen Film letzte Preisträgerin des Bernd Eichinger Preises und in diesem Jahr Jury-Mitglied, begründet die Entscheidung wie folgt: "Mit Thomas Wöbke und Philipp Trauer werden zwei Produzenten ausgezeichnet, die das deutsche Kino mit außergewöhnlicher Leidenschaft, künstlerischem Mut und einem besonderen Gespür für relevante Geschichten prägen. Sie pflegen intensiv langjährige Kollaborationen ebenso, wie sie neue Talente entdecken und fördern. Sie stehen für Filme, die weit über den Moment hinauswirken und den gesellschaftlichen Dialog bereichern. Und sie stehen, wie Bernd Eichinger, dafür, das Produzieren als kreative Haltung zu verstehen."
Der diesjährige Ehrenpreis des Deutschen Filmpreises geht an den Regisseur, Drehbuchautor und Produzenten Wim Wenders. Er wird für seine herausragenden Verdienste um den deutschen Film ausgezeichnet. Regisseur und Produzent Michael Bully Herbig erhält den Preis für den "Besucherstärksten Film" für "Das Kanu des Manitu", der über fünf Millionen Zuschauer*innen in die Kinos gelockt hat.
Beim Deutschen Filmpreis gehören Nachhaltigkeit und Glamour seit Jahren untrennbar zusammen. Seit 2021 nimmt der Deutsche Filmpreis innerhalb der Filmbranche eine Vorreiterrolle beim nachhaltigen und sozial verantwortlichen Produzieren ein. Als ISO-zertifiziertes Event basiert die gesamte Veranstaltung auf einem umfassenden Nachhaltigkeitskonzept. Auch in diesem Jahr können die Gäste dank der Kooperation mit der Deutschen Bahn klimaneutral anreisen. Unterstützung erhält der Deutsche Filmpreis dabei seit 2020 von den Schauspieler*innen Lea van Acken, Maria Ehrich und Lucas Reiber, die sich als Botschafter*innen für grünes Produzieren engagieren und nachhaltige Themen einer breiten Öffentlichkeit näherbringen.
Der Deutschen Filmpreis freut sich auch in diesem Jahr wieder über die Unterstützung starker Partner*innen und dankt seinen Unterstützer*innen. Die Verleihung des Deutschen Filmpreises wird gefördert vom Medienboard Berlin-Brandenburg und der Filmförderungsanstalt.
Quelle: www.deutsche-filmakademie.de/