Ab sofort sind Tickets für die 19. Ausgabe des LICHTER Filmfests Frankfurt International erhältlich. Vom 28. April bis 3. Mai 2026 bringt LICHTER großes Kino, viele Filmgäste und spannende Diskussionen nach Frankfurt. Über 100 Filme, darunter fünf Welt- und zwölf Deutschlandpremieren, laufen auf zehn Leinwänden im Festivalzentrum MASSIF E und weiteren Spielstätten.
Parallel zum Festival setzt der Kongress "Zukunft Deutscher Film" wichtige filmpolitische und gesellschaftliche Impulse. Eröffnet wird LICHTER mit Faraz Shariats Politthriller "Staatsschutz".
Internationale Festivalerfolge prägen das LICHTER-Programm: Alejandro Amenábars Historienfilm "The Captive" und die Tragikomödie "Vitrival" feiern in Frankfurt Deutschlandpremiere. Mit "Everybody Digs Bill Evans" und "Nina Roza" sind zwei Berlinale-Highlights zu sehen, ausgezeichnet mit Silbernen Bären für Regie und Drehbuch. Dazu kommen der Sundance-Gewinner "Cutting Through Rocks" und Bi Gans in Cannes prämierter Ausnahmefilm "Resurrection" – großes Weltkino, das auf der Leinwand seine ganze Kraft entfaltet.
Ein besonderer Festivalmoment ist die Weltpremiere von "Ensemble Modern – Why We Play", begleitet von einem Live-Konzert von Mitgliedern des Ensemble Modern vor dem Screening. Mit dem Dokumentarfilm "Die Eulenspieglerin: Ulrike Rosenbach" über die Videokunst-Pionierin steht eine weitere Weltpremiere auf dem Programm, zu der Regisseurin Sung-Hyung Cho anwesend sein wird.
LICHTER wird zum Treffpunkt zahlreicher Filmschaffender: Regisseur Ulrich Köhler und Schauspielerin Maren Eggert sind mit "Gavagai" zu Gast, Regisseur Faraz Shariat stellt "Staatsschutz" vor und Filmemacherin Shahrbanoo Sadat präsentiert ihren Berlinale-Eröffnungsfilm "No Good Men". Mit der deutschen Festivalpremiere von "Der verlorene Mann" mit "Tatort"-Ermittler Harald Krassnitzer und der Festivalpremiere des Dokumentarfilms "BONEY M: Disco. Macht. Legende." setzen die Festivalmacher weitere vielfältige Akzente.
Mit einer internationalen Reihe zum Thema "Kunst", Highlights des bundesdeutschen Filmschaffens, dem regionalen Lang- und Kurzfilmwettbewerb, Videokunst beim Lichter Art Award und Virtual-Reality-Produktionen im VR Storytelling Award entfaltet LICHTER ein Programm, das weit über das klassische Kino hinausreicht. Hinzu kommen ein Solo-Konzert von Frank Spilker (Die Sterne), eine Party mit einem DJ-Set von Lars Eidinger (nur noch Restkarten an der Abendkasse) und der Live-Podcast Bohniger Wachmacher. So versteht sich das Festival als offenes Forum für Film, Kunst und gesellschaftliche Debatten.
Parallel dazu wird der Kongress "Zukunft Deutscher Film" vom 29. April bis 2. Mai 2026 zum Ort großer filmkultureller und gesellschaftspolitischer Fragestellungen mit vielen prominenten Stimmen: Kunsttheoretiker Bazon Brock eröffnet mit einem Beitrag zum Eigensinn der Kunst, Politikerin Gesine Schwan und Publizist Harald Welzer diskutieren über Streitkultur und die Veränderung öffentlicher Debatten, wenn Medienvielfalt schwindet. Journalist Claus Kleber und Politikwissenschaftlerin Nicole Deitelhoff befassen sich mit Pressefreiheit, Demokratie und der Stabilität freiheitlicher Ordnungen.
Auch das Kino selbst wird zum Gegenstand der Debatte: Wie radikal kann der deutsche Film heute noch sein? Darüber sprechen die Filmschaffenden Saralisa Volm ("Schweigend steht der Walt"), Cornelius Schwalm ("Bernd – Operation Germanenkind"), Katrin Gebbe ("Die Kaiserin") und die Philosophin Mirjam Schaub.
Schließlich wendet sich der Kongress den großen Fragen der Gegenwart zu: Die Philosophin Catrin Misselhorn und der Autor Leon Joskowitz diskutieren über KI und Kunst. Frank Spilker (Die Sterne), Schriftsteller Leif Randt ("Allegro Pastell“), Saralisa Volm und weitere Gäste treten in den Dialog der Künste.
Weitere Informationen zum Programm und Tickets sind auf der Webseite des Festivals verfügbar.
Quelle: www.lichter-filmfest.de