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Die 1000 Augen des Dr. Mabuse

BR Deutschland Italien Frankreich 1960 Spielfilm

Summary

The Thousand Eyes of Dr. Mabuse

In Fritz Lang's last film as a director, Dr. Mabuse, the super villain of the Weimar Republic, returns, although he had been admitted to a mental asylum at the end of "Dr. Mabuse, der Spieler" ("Dr. Mabuse: The Gambler") and had died at the end of "Das Testament des Dr. Mabuse" ("The Testament of Dr. Mabuse"). His successor wants to put Mabuse's plans into action. He controls a luxury hotel that is equipped with surveillance cameras after Gestapo plans. The American multi-millionaire Travers falls in love with Marion, a girl that Travers saved from dying twice, as he is made to believe. But actually, Mabuse had hypnotized Marion to get to Travers. He wants to take control of his nuclear plants to cause a world-wide chaos. Fortunately, Travers and Marion are saved and the criminal's plans are thwarted. But is Mabuse really dead this time?

 

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Falk Schwarz
Der abstruse Mabuse
Fritz Lang kam Anfang der 50er Jahre zurück nach Deutschland, also in jenes Land, in dem er in den 20er Jahren Triumphe gefeiert hatte. Mittlerweile ein alter Mann, ausgebrannt, in Hollywood abgehängt, im Schlepptau einen Ruhm, der Dezennien hinter ihm lag. Aufhören? Doch nicht bei Regisseuren! Das konnten weder Lang noch Billy Wilder. Also liess sich Lang von Produzent Artur Brauner zu den Eschnapur-Filmen überreden - und machte sich lächerlich. Weil der Berliner Produzent mit Lang aber Kasse gemacht hatte, warf er einen alten Namen in die Diskussion: Dr. Mabuse. Einstmals Langs filmisches Markenzeichen. Doch die Zeiten waren andere. Der Schrecken verlor seinen Schrecken. Alleine die Figur des Cornelius (Wolfgang Preiss mit der Stimme von Curt Ackermann) ist eine absurde Figur - sie soll Magie ausströmen, Geheimnis, Undurchsichtigkeit und Angst machen, doch sie wirkt einfach hilflos. Selbst die „spiralförmige Anordnung unterschiedlicher Handlungssebenen“ (Grob) rettet die Videokameras und verschlungenen Bunker im Keller des Hotel Luxor nicht. Konfus, wie das Alles zusammenkommt und nur in einigen wenigen Szenen meint man die Meisterschaft das alten Regisseurs zu erkennen. Spannung kann er immer noch erzeugen. Aber wozu? Noch mehr Morde? Die Toten kullern nur so in die Kamera. Verfolgungsjagden, die ohne filmische Spannung gedreht sind (ganz anders als in seinem Mabuse-Film von 1933). Lang gab sich zufrieden mit ausgeprochen durchschnittlicher Kameraarbeit (Karl Löb), verlor offenbar im Dreh auch Lust und Überblick. Peter van Eyck steht herum, kommt nicht aus der Reserve, näselt Undeutliches, Dawn Addams zeigt ihre Figur allzu schaustellerisch, Werner Peters hat nun gar nichts Doppelbödiges. Wo ist der Meister der Schauspielerführung? Da lässt sich auch mit dem scharfen Besteck der „Filmwissenschaftler“ (sowieso ein Antonym) kaum noch etwas herauskitzeln. Langs „Taktik der Unterwanderung“ (Patalas) reicht nicht. Was dem Film fehlt, ist einfach Vitalität. Lang liess sich auf den Berliner (Film-) Provinzialismus ein und verfiel ihm. Schwamm drüber.

Credits

Director

Director of photography

Cast

Producer

All Credits

Director

Assistant director

Story

Director of photography

Assistant camera

Still photography

Lighting design

Production design

Make-up artist

Costume design

Conductor

Cast

Dubbing

Producer

Unit production manager

Location manager

Shoot

    • 05.05.1960 - 28.06.1960: Berlin; CCC-Studios Berlin-Spandau
Duration:
2833 m, 103 min
Format:
35mm, 1:1,66
Video/Audio:
s/w, Mono
Censorship/Age rating:

FSK-Prüfung (DE): 05.09.1960, 23272, ab 16 Jahre / nicht feiertagsfrei

Screening:

Uraufführung (DE): 14.09.1960, Stuttgart, Gloria-Palast;
Erstaufführung (FR): 28.06.1961, Paris;
TV-Erstsendung (DE): 12.09.1966, ZDF

Titles

  • Originaltitel (IT) Il diabolico Dr. Mabuse
  • Originaltitel (FR) Le diabolique docteur Mabuse
  • Originaltitel (DE) Die 1000 Augen des Dr. Mabuse

Versions

Original

Länge:
2833 m, 103 min
Format:
35mm, 1:1,66
Bild/Ton:
s/w, Mono
Prüfung/Zensur:

FSK-Prüfung (DE): 05.09.1960, 23272, ab 16 Jahre / nicht feiertagsfrei

Aufführung:

Uraufführung (DE): 14.09.1960, Stuttgart, Gloria-Palast;
Erstaufführung (FR): 28.06.1961, Paris;
TV-Erstsendung (DE): 12.09.1966, ZDF

Prüffassung

Länge:
2824m, 103 min
Format:
35mm, 1:1,66
Bild/Ton:
s/w, Mono
Prüfung/Zensur:

Zensur (IT): 05.09.1960, v.c. n. 33468

Aufführung:

Erstaufführung (IT): 09.12.1960

Awards

FBW 1960
  • Prädikat: Wertvoll