"Max und die Wilde 7", Source: LEONINE Distribution, DFF, © Daniel Dornhöfer
Jona Eisenblätter, Stella Brückner

Ab Donnerstag im Kino: Max und die Wilde 7

Auf den ersten Blick klingt die Geschichte von "Max und die Wilde 7" nicht sonderlich originell: Der neunjährige Max (Jona Eisenblätter) zieht mit seiner Mutter (Alwara Höfels), einer Altenpflegerin, nach Burg Geroldseck, ein exklusives Seniorenheim. Von dieser Umgebung ist der Junge wenig begeistert, und zu allem Überfluss muss er sich in der neuen Schule mit fiesen Mitschülern herumschlagen. Als ein Dieb auf der Burg sein Unwesen treibt und Max' Mutter in Verdacht gerät, macht er sich daran, den wahren Täter zu finden. Also schon wieder ein Kinderfilm über junge Hobbykriminologen in alten Gemäuern? Nicht ganz, denn der originelle Clou von "Max und die Wilde 7" besteht in der Zusammensetzung der Detektivclique: Max freundet sich nämlich mit der "Wilden 7" an, drei schrulligen, aber sehr rüstigen Bewohnern des Seniorenstifts, die im Speisesaal immer an Tisch 7 sitzen. Verkörpert wird dieses Trio von Uschi Glas, Günther Maria Halmer und Thomas Thieme, und allein deren Spielfreude macht den Film bereits zu einem großen Vergnügen. So bildet der Kriminalfall vor allem den Rahmen für eine Geschichte über unterschiedliche Generationen, die ihre Konflikte überwinden und ihre Kräfte auf gewitzte Weise für ein gemeinsames Ziel bündeln. Eine weitere Besonderheit besteht darin, dass mit Winfried Oelsner der Autor der preisgekrönten Buchvorlage persönlich Regie führt – Werktreue ist somit garantiert.

Aktuelles

Samsung und das DFF - Deutsches Filminstitut & Filmmuseum rufen Nachwuchsfilmemacherinnen und -filmemacher aus ganz Deutschland auf, sich für den 8K Film Award zu bewerben.

Kulturstaatsministerin Monika Grütters fördert im Rahmen des rund 1 Milliarde Euro schweren Zukunftsprogramms NEUSTART KULTUR mit einem umfangreichen Maßnahmenpaket den Verleih von Kinofilmen in Deutschland. Für die Kinoverleih- und Vertriebsförderung werden bis Ende 2021 zusätzlich bis zu insgesamt 15 Mio. Euro bereitgestellt.

Mit der Freiwilligen Selbstverpflichtung und Erklärung zum Grünen Drehen bekennen sich Schauspieler*innen zur Eigenverantwortung und regen die Filmbranche dazu an, nachhaltiger und umweltbewusster zu arbeiten.
Vor dem Hintergrund der globalen Klimakrise möchte die Initiative Changemakers.film ihren Beitrag für klimaneutrale Film- und Fernsehproduktionen leisten.

Auch 2020 ist der deutsche Film in Venedig wieder gut im Rennen. Julia von Heinz' neuer Spielfilm "Und morgen die ganze Welt" läuft im Wettbewerb des Festivals. Insgesamt werden acht deutsche Filme und Koproduktionen zu sehen sein.

Aus insgesamt 203 Filmeinreichungen wurden 30 junge Filmschaffende in neun Kategorien für die diesjährigen First Steps Awards nominiert. Bereits dies ist eine Auszeichnung – denn die Nominierungen sind in diesem Jahr erstmals mit 1.000 Euro dotiert.