Dani Levy
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Das Beziehungsdrama "Stille Nacht", die erste Produktion der Firma, wird 1996 in den Wettbewerb der Berlinale eingeladen. "Meschugge", über eine junge New Yorker Jüdin, die einem dunklen Familiengeheimnis auf die Spur kommt, feiert 1998 beim Toronto Filmfestival Weltpremiere und erhält im Jahr darauf den Bayerischen Filmpreis in den Kategorien Produktion und Beste Kamera.
2001/2002 inszeniert Levy, der zwischen seinen eigenen Filmen immer wieder auch als Darsteller in Filmen anderer Regisseure auftritt, das Familiendrama "Väter", über einen Mann, der von seiner Frau verlassen wird und gegen jede Chance um das anteilige Sorgerecht für seinen kleinen Sohn kämpft.
Im Sommer 2004 kehrt Dani Levy für kurze Zeit ans Theater zurück: Für das Theater Basel inszeniert er das Straßenstück "Freie Sicht aufs Mittelmeer". Sein bislang größter Filmerfolg gelingt Dani Levy ebenfalls 2004 mit "Alles auf Zucker!". Die Komödie über einen verschuldeten Berliner Juden, der sich mit seinem streng religiösen Bruder versöhnen muss, um den letzten Willen seiner Mutter zu erfüllen, wird mit dem Ernst-Lubitsch-Preis ausgezeichnet.
Die Jury feiert den Film als "Wiederbelebung des deutsch-jüdischen Lustspiels". Auch bei der Verleihung des Deutschen Filmpreises 2005 wird "Alles auf Zucker!" mit sechs "Lolas", unter anderem für die Beste Regie, das Beste Drehbuch und den Besten Spielfilm, zum großen Gewinner.
Levys nächster Film, die tragikomische Satire "Mein Führer – Die wirklich wahrste Wahrheit über Adolf Hitler" mit Helge Schneider als Adolf Hitler, kommt Anfang 2007 in die Kinos. Der Film wird von der Kritik zwiespältig aufgenommen und bleibt auch an den Kinokassen hinter den Erwartungen zurück. Nach einem Beitrag zu dem Episodenfilm "Deutschland "09 - 13 kurze Filme zur Lage der Nation" (2008/2009) legt Dani Levy im Sommer 2010 seinen nächsten abendfüllenden Spielfilm vor:
Die Komödie "Das Leben ist zu lang" erzählt von einem jüdischen Filmregisseur, der in eine Lebenskrise gerät und nach einem Selbstmordversuch nur scheinbar in seinem alten Leben erwacht.
Filmografie
| 2009/2010 |
Das Leben ist zu lang Darsteller, Regie, Drehbuch |
| 2008/2009 |
Deutschland '09 - 13 kurze Filme zur Lage der Nation Darsteller, Regie, Drehbuch |
| 2008 |
Joshua Darsteller, Regie |
| 2007-2009 |
Auf der anderen Seite der Leinwand - 100 Jahre Moviemento Mitwirkung |
| 2006/2007 |
Mein Führer - Die wirklich wahrste Wahrheit über Adolf Hitler Regie, Drehbuch |
| 2006 |
Ernst Lubitsch in Berlin Mitwirkung |
| 2004/2005 |
Alles auf Zucker! Darsteller, Regie, Drehbuch |
| 2002 |
Hannah und ihr Vater Mitwirkung, Regie, Drehbuch |
| 2001/2002 |
Väter Regie, Drehbuch |
| 1998 |
Die Hochzeitskuh Darsteller |
| 1997/1998 |
Meschugge Darsteller, Regie, Drehbuch, Schnitt, Produzent |
| 1997/1998 |
Aimée & Jaguar Darsteller |
| 1997 |
Auf den Tag genau Darsteller |
| 1996 |
Kondom des Grauens Darsteller |
| 1996 |
Tempo Darsteller |
| 1995/1996 |
Stille Nacht Regie, Drehbuch-Mitarbeit, Schnitt, Produzent |
| 1994/1995 |
Die Mediocren Darsteller |
| 1994 |
Berlin, 10:46 Darsteller |
| 1993/1994 |
Einer meiner ältesten Freunde Darsteller |
| 1993/1994 |
Burning Life Darsteller |
| 1993 |
Ohne mich Darsteller, Regie, Drehbuch, Schnitt |
| 1991 |
Drop-Out Darsteller |
| 1991 |
I was on Mars Darsteller, Regie, Drehbuch |
| 1989 |
RobbyKallePaul Darsteller, Regie, Drehbuch, Stoff, Co-Produzent |
| 1985/1986 |
Du mich auch Darsteller, Drehbuch |
| 1985 |
German Dreams Darsteller |



