Darstellerin, Regie-Assistenz, Drehbuch, Bauten, Kostümbild, Produzent, Produktionsleitung
Teheran, Iran

Biografie

Sara Fazilat wurde am 23. Februar 1987 in Teheran, Iran, geboren und kam noch als Baby nach Deutschland, wo sie in Bremen aufwuchs. Bereits im Kindesalter erhielt sie Tanz- und Gitarrenunterricht. Während ihrer Gymnasialzeit belegte sie das Fach Darstellendes Spiel, wodurch ihr Berufswunsch Schauspielerin geweckt wurde.

Nach dem Abitur absolvierte Fazilat ein Praktikum am Theater Bremen, wo sie von 2005 bis 2008 Schauspieltraining bei Gabriele Möller-Lukasz nahm. Ihre ersten Bühnenrollen spielte Fazilat 2005 am Theater am Goetheplatz und am B.E.S.T. Jugendtheater Bremen. Außerdem wirkte sie ab 2007 in mehreren Kurzfilmen mit.

2008/2009 ging sie nach London und besuchte dort die Guildhall School of Music and Drama und die Royal Academy of Dramatic Art; außerdem nahm sie Schauspieltraining bei Alan David. Zurück in Deutschland spielte sie eine kleinere Rolle als Cousine der Hauptfigur in der "Tatort"-Folge "Familienaufstellung" (2009). Eine Kino-Nebenrolle hatte sie als Fahrschülerin in der Komödie Die "Relativitätstheorie der Liebe" (2011); in dem viel gelobten Drama "Puppe" (2012) gehörte sie als jugendliche Delinquentin, die an einem "Bootcamp" teilnehmen muss, neben Anke Retzlaff und Corinna Harfouch zum Hauptensemble. 

2015/2016 sah man Fazilat in der TV-Reihe "Einfach Rosa" in einer Hauptrolle als Assistentin einer Hochzeitsplanerin (Alexandra Neldel). Ab 2015 hatte sie in der Krimireihe "Die Füchsin" eine feste Nebenrolle als IT-Expertin und Nichte von Karim Chérifs Privatdetektiv. 2017 folgte eine feste Rolle als Polizistin in der neuen Berliner Krimireihe "Der Kommissar und…" mit Roeland Wiesnekker. Von 2019 bis 2021 gehörte Fazilat auch zur Hauptbesetzung der Comedyserie "Check Check". Daneben übernahm sie Nebenrollen in zahlreichen weiteren Serien und Fernsehfilmen wie "Kein einfacher Mord" (2020) und "Sportabzeichen für Anfänger" (2021).

Bereits 2017 begann die Arbeit an Eline Gehrings Kinofilm "Nico", bei dem Fazilat als Produzentin, Mitautorin und Hauptdarstellerin fungierte. Der Film über eine lebenslustige Frau, die durch einen rassistischen Übergriff aus der Bahn geworfen wird, feierte 2021 im Wettbewerb des Filmfestivals Max Ophüls Preis Premiere; Fazilat gewann den Preis als Bester Schauspielnachwuchs. Im Jahr darauf erhielt sie für ihre Rolle den Bayerischen Filmpreis als Beste Nachwuchsdarstellerin und wurde für den Deutschen Filmpreis in der Kategorie Beste darstellerische Leistung - Weibliche Hauptrolle nominiert.

FILMOGRAFIE

2021/2022
  • Darsteller
2021/2022
  • Darsteller
2021/2022
  • Darsteller
2021/2022
  • Darsteller
2020/2021
  • Darsteller
2020/2021
  • Darsteller
2017-2020
  • Darsteller
  • Drehbuch
  • Ausstattung
  • Kostüme
  • Produzent
2017-2019
  • Produzent
2019
  • Produzent
2018/2019
  • Darsteller
2018
  • Darsteller
2015
  • Produzent
2014
  • Produzent
2013
  • Produktionsleitung
2012
  • Regie-Assistenz
2010-2012
  • Darsteller
2012
  • Produktionsleitung
2012
  • Regie-Assistenz
2007
  • Darsteller