Doppelte Premiere von "Next Generation Short Tiger" 2023 in Dresden und Cannes

Zum dritten Mal feiert das Kurzfilmprogramm Next Generation Short Tiger in diesem Jahr beim Filmfest Dresden Premiere, bevor es einen Monat später dem internationalen Publikum beim Festival de Cannes präsentiert wird.

 

Für die 13. Ausgabe der gemeinsamen Initiative von German Films und FFA zur Förderung von Nachwuchstalenten haben die diesjährigen Jurymitglieder, Redakteurin Katrin Küchler (MDR Kurzfilmmagazin unicato), Regisseurin Sophie Linnenbaum ("The Ordinaries") und Kinobetreiber Dr. Christian Bräuer (Geschäftsführer Yorck Kinogruppe) aus 67 Einreichungen neun Kurzfilme ausgewählt.

Das 35. Filmfest Dresden (18.-23. April 2023) ist mit dem hochkarätigen Film- und Rahmenprogramm und zahlreichen internationalen Branchenvertreter*innen ein idealer Gastgeber für die Premierenpräsentation von Next Generation Short Tiger 2023. Sie findet am Samstag, den 22. April um 16 Uhr in der Schauburg statt. Am Dienstag, 23. Mai, wird das neue Kurzfilmprogramm der internationalen Branche dann traditionell als Marktvorführung beim Marché du Film des Festival de Cannes gezeigt (18:45 Uhr im Olympia 2). Bei beiden Vorführungen sind die Filmemacher*innen anwesend.

"Konzentriert, kraftvoll, kurz: Die Filme der Next Generation Short Tiger-Auswahl zeigen erneut, wie Kurzfilme in nur wenigen Minuten orts- und generationenübergreifende Geschichten erzählen können", so Sarah Duve-Schmid, stellvertretender FFA-Vorstand und Leiterin der Förderung. "Wir freuen uns, dass wir dieses Programm bereits zum dritten Mal auf dem Filmfest Dresden uraufführen und den Short Tiger Award an vielversprechende Regietalente verleihen können. Allen ausgewählten Filmen und ihren Macher*innen wünschen wir viel Erfolg und ein interessiertes Publikum rund um die Welt."

"Die jungen Talente beweisen in Next Generation Short Tiger ihre Kreativität, Experimentierfreude und ihr Gespür für relevante Themen. Wir freuen uns deshalb sehr, mit diesen herausragenden Kurzfilmen wieder gleich zweimal in Dresden und Cannes Premiere zu feiern", so Simone Baumann, Geschäftsführerin von German Films.

Die Filme von Next Generation Short Tiger 2023:
• "Freie Nächte" von Oliver Adam Kusio (Film Universität Babelsberg KONRAD WOLF, Spielfilm)
• "Huge Choice" von Oleksandra Krasavtseva (Kunsthochschule Kassel, Animation, Short Tiger)
• "Killing Bagheera" von Muschirf Shekh Zeyn (Hochschule für Film und Fernsehen HFF München, Spielfilm)
• "Kolaj" von Gülce Besen Dilek (Filmakademie Baden-Württemberg, Animation)
• "Long Time No Techno" von Eugenia Bakurin (Experimentalfilm, Musikvideo, Short Tiger)
• "Muss ja nicht sein, dass es heute ist" von Sophia Groening (Kunsthochschule für Medien Köln, Spielfilm)
• "Schwimmstunde" von Lisa Hürtgen (Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin, Spielfilm)
• "Uhrmenschen" von Hao Yu (Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF, Animation)
• "Volver al Sur" von Sofía Ayala (Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin, Spielfilm)

Der Animationskurzfilm "Uhrmenschen" von Hao Yu wird erst nach seiner internationalen Festivalpremiere als Teil von Next Generation Short Tiger 2023 vorgeführt und ist deshalb nicht im Programm des Filmfest Dresden.
Detaillierte Informationen zu allen Filmen und Filmemacher*innen gibt es hier.

Ab Anfang Mai können die ausgewählten Filme von registrierten Nutzer*innen auf den Branchenplattformen Festivalscope Pro und T-Port gesichtet werden. Außerdem können Branchenvertreter*innen einen persönlichen Sichtungslink bei German Films anfordern (nextgeneration@german-films.de). Die Short-Tiger-Preisträger*innen können über den Verleih der Kurzfilm Agentur Hamburg von deutschen Kinos gebucht werden.

Nach den Premieren in Dresden und Cannes wird das Programm bei internationalen Festivals wie z.B. in Warschau sowie bei den von German Films organisierten Festivals des Deutschen Films im Ausland zu sehen sein, unter anderem in Buenos Aires, Paris, Rom und Madrid.

Die gemeinsame Initiative Next Generation Short Tiger von German Films und FFA besteht seit 2011. Die Voraussetzungen für den FFA-Short Tiger Award sind: maximal fünf Minuten Dauer, kurzweilig-innovativ und besonders kinogeeignet. Eine Expert*innenjury entscheidet über die Preisträgerfilme und die Vergabe von Preisgeldern in Höhe von jeweils 5.000 Euro. Next Generation wurde 1997 von German Films initiiert, um Nachwuchstalente deutscher Filmhochschulen international zu präsentieren. Einreichungen für das Programm dürfen nicht länger als 15 Minuten sein. Vorschlagsberechtigt sind deutsche Filmhochschulen, Fach- und Kunsthochschulen mit Filmausbildung, aber auch die AG Kurzfilm, die Bewerbungen aus der freien Filmszene annimmt.

German Films und die FFA danken der AG Kurzfilm und dem Filmfest Dresden für die Unterstützung von Next Generation Short Tiger 2023.

Quelle: www.german-films.de