Der aus Fernsehen und Kino bekannte Schauspieler Alexander Held ist tot. Er starb mit nur 67 Jahren.
Bekannt wurde der gebürtige Münchner vor allem durch die ZDF-Krimireihen "Stralsund" (seit 2010) und "München Mord" (seit 2014), in denen er zwei höchst unterschiedliche Kriminalhauptkommissare verkörperte: In "Stralsund" einen kontrollierten, spröden, aber loyalen Kommissar, in "München Mord" einen unberechenbaren Chaoten, den seine Kolleg*innen oft nur "der Irre" nennen – für letztere wurde er mehrfach ausgezeichnet. Daneben wirkte er in zahlreichen Fernsehspielen mit und übernahm Gastrollen in anderen Serien – seine Filmografie umfasst über 160 Titel.
Tatsächlich aber begann Helds Karriere in den 1980er-Jahren an renommierten Bühnen wie den Münchner Kammerspielen und der Berliner Volksbühne. Erst Mitte der 1990er-Jahre verlegte er sich gänzlich auf die Arbeit vor der Kamera. Im Kino spielte er meist Nebenrollen und war dabei auf Autoritätspersonen und Würdenträger abonniert: Polizisten (z.B. in "Die Musterknaben"), Ärzte (z.B. in "Heute bin ich blond") oder Militärs der NS-Zeit (z.B. in "Der Untergang").
In den letzten Jahren nahm Held allerdings keine Rollen mehr neben seinen Kommissars-Publikumslieblingen in "Stralsund" und "München Mord" an – zwei Rollen, mit denen er noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Am 12. Mai 2026 starb Alexander Held überraschend nach kurzer Krankheit im Alter von nur 67 Jahren.