Homunculus

Deutschland 1916 Spielfilm

Inhalt

Schon lange träumen Wissenschaftler davon, einen "künstlichen Menschen" zu erschaffen – so auch Professor Ortman, dem der Erfolg jedoch stets versagt blieb. Aus diesem Grund ist er von Neid erfüllt, als es ausgerechnet seinem Schüler Dr. Hansen gelingt, den "Homunculus" zu erschaffen.
Doch als der Homunculus 25 Jahre alt wird, beginnt er, der als Kunstwesen nicht zur Liebe fähig ist, Nachforschungen über seine Eltern anzustellen und entdeckt das Geheimnis seiner Entstehung. Er wird gepackt von Hass gegen seinen Erzeuger Dr. Hansen und dessen Tochter, die ihn liebt, wissend, dass er sie niemals lieben kann, obgleich er sich instinktiv nach diesem Gefühl sehnt. So aber treibt er die junge Frau in den Tod und leistet einen furchtbaren Racheschwur, in dem er der Menschheit ankündigt, Staunen und Schrecken über sie zu bringen – er, der ein Fremdkörper in der menschlichen Gesellschaft und zugleich ein Übermensch ist.

 

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Credits

Regie

Drehbuch

Kamera

Darsteller

Alle Credits

Regie

Drehbuch

Kamera

Darsteller

Dreharbeiten

    • Bioscop-Atelier, Neubabelsberg
Länge:
4 Akte, 1588 m
Format:
35mm, 1:1,33
Bild/Ton:
s/w, stumm
Prüfung/Zensur:

Zensur (DE): August 1916, B.39498, Jugendverbot

Aufführung:

Voraufführung (DE): 22.06.1916, Berlin, Marmorhaus [Sondervorführung];
Uraufführung (DE): 18.08.1916, Berlin, Marmorhaus

Titel

  • Originaltitel (DE) Homunculus
  • Reihentitel (DE) Homunculus
  • Weiterer Titel (DE) Homunculus 1. Teil
  • Weiterer Titel (DE) Die Geburt des Homunculus

Fassungen

Original

Länge:
4 Akte, 1588 m
Format:
35mm, 1:1,33
Bild/Ton:
s/w, stumm
Prüfung/Zensur:

Zensur (DE): August 1916, B.39498, Jugendverbot

Aufführung:

Voraufführung (DE): 22.06.1916, Berlin, Marmorhaus [Sondervorführung];
Uraufführung (DE): 18.08.1916, Berlin, Marmorhaus