Die unheimlichen Wünsche

Deutschland 1939 Spielfilm

Filme der NS-Zeit sind im Kontext der staatlich beeinflussten Produktion und Rezeption zu sehen. Mehr erfahren »

Inhalt

Der verarmte Adelige Rafael von Valentin hat fast seinen gesamten Besitz verloren – bis auf ein kleines Stück Leder. Ein Kunsthändler klärt ihn auf, dass es sich um einen ganz besonderen Gegenstand handelt: Er erfüllt seinem Eigner jeden Wunsch. Allerdings schrumpft das Leder von Wunsch zu Wunsch mehr zusammen und verkürzt zugleich das Leben des Wünschenden. Rafael jedoch nutzt es bedenkenlos, um sein Vermögen zurückzugewinnen und zu vergrößern. Auch die Liebe einer attraktiven Schauspielerin erlangt er auf diese Weise und führt mit ihr ein luxuriöses Leben. Doch gerade angesichts seiner scheinbar unbegrenzten Möglichkeiten kommt ihm die Lebensfreude abhanden. Anders als in der Vorlage, Balzacs Erzählung "La peau de chagrin", erhält Rafael die Chance zur Läuterung: Er lernt eine neue Frau kennen, die Silhouettenschneiderin Pauline, zieht sich mit ihr in ein bescheidenes Landleben zurück und findet sein wahres Glück.

 

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Herstellungsleitung

Produktionsleitung

Aufnahmeleitung

Dreharbeiten

    • 16.05.1939 - Juni 1939
Länge:
2685 m, 99 min
Format:
35mm, 1:1,37
Bild/Ton:
s/w, Tobis-Klangfilm
Aufführung:

Berliner Erstaufführung (DE): 24.05.1940, Berlin, U.T. Kurfürstendamm

Titel

  • Arbeitstitel Die tödlichen Wünsche
  • Originaltitel (DE) Die unheimlichen Wünsche

Fassungen

Original

Länge:
2685 m, 99 min
Format:
35mm, 1:1,37
Bild/Ton:
s/w, Tobis-Klangfilm
Aufführung:

Berliner Erstaufführung (DE): 24.05.1940, Berlin, U.T. Kurfürstendamm

Prüffassung

Länge:
5 Akte, 2685 m, 98 min
Prüfung/Zensur:

Zensur (DE): 28.09.1939, B.52341, Jugendverbot / feiertagsfrei