Die andere Seite der Hoffnung

Finnland Deutschland 2016/2017 Spielfilm

Inhalt

Der Film besteht aus zwei Geschichten, die sich nach 40 Minuten miteinander verbinden: In der ersten geht es um Khaled, einen syrischen Flüchtling. Als blinder Passagier eines Kohlefrachters landet er eher zufällig in Helsinki und beantragt ohne große Hoffnung auf die Zukunft Asyl. Wikström, die zweite Hauptfigur, ist Handelsvertreter für Krawatten und Männerhemden. Er kehrt seinem bisherigen Berufsleben den Rücken, setzt sein Pokerface am Glücksspieltisch ein und kauft ein Restaurant im letzten Winkel von Helsinki.

Als die Behörden Khaled das Asyl verweigern, beschließt er, wie viele seiner Schicksalsgenossen illegal im Land zu bleiben. Er taucht in der finnischen Hauptstadt unter und lebt auf der Straße. Dort begegnet er den verschiedensten Formen von Rassismus, aber auch coolen Rock n’ Rollern und aufrichtiger Freundlichkeit. Eines Tages findet Wikström ihn nachts schlafend im dunklen Hinterhof seines Restaurants, besorgt ihm ein Bett und einen Job. Für eine Weile bilden die beiden gemeinsam mit der Kellnerin, dem Koch und dessen Hund eine utopische Einheit, eine der für Aki Kaurismäki typischen Schicksalsgemeinschaften, die vorführt, dass die Welt besser sein könnte und sollte.

Quelle: 67. Internationale Filmfestspiele Berlin (Katalog)

 

 

 

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Credits

Drehbuch

Kamera

Schnitt

Darsteller

Produktionsfirma

Produzent

Alle Credits

Länge:
98 min
Format:
DCP, 1:1,85
Bild/Ton:
Farbe, Stereo
Aufführung:

Uraufführung (DE): 14.02.2017, Berlin, IFF - Wettbewerb;
Kinostart (DE): 30.03.2017

Titel

  • Weiterer Titel (FI) Toivon tuolla puolen
  • Weiterer Titel The Other Side of Hope
  • Originaltitel (DE) Die andere Seite der Hoffnung

Fassungen

Original

Länge:
98 min
Format:
DCP, 1:1,85
Bild/Ton:
Farbe, Stereo
Aufführung:

Uraufführung (DE): 14.02.2017, Berlin, IFF - Wettbewerb;
Kinostart (DE): 30.03.2017

Auszeichnungen

Filmfest München 2017
  • Friedenspreis des Deutschen Films - Die Brücke, Regiepreis international
Berlinale 2017
  • Silberner Bär, Beste Regie