Christian Wahnschaffe. 2. Die Flucht aus dem goldenen Kerker

Deutschland 1920/1921 Spielfilm

Inhalt

Auf einem Erkundungsgang durch ein Armenviertel rettet der Millionenerbe Christian Wahnschaffe eine Prostituierte vor den Brutalitäten ihres Bruders und Zuhälters. Im Hause der Geschwister trifft er auf die Armenpflegerin Ruth, deren wohltätiges Wirken Christian zum Vorbild wird. Er verbrennt sein Geld und zieht zu den Armen. Eine wertvolle Perlenkette seiner Mutter schenkt er der schwerkranken Prostituierten. Später übergibt er sie Ruth. Als kurz darauf die Armenpflegerin ermordet aufgefunden wird, scheint ein Täter schnell gefunden. Doch Christian folgt einem eigenen Verdacht … Der zweiteilige Monumentalfilm Christian Wahnschaffe wurde 2017/18 von der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung rekonstruiert. Als Ausgangsmaterial dafür standen gefärbte, teilweise stark zersetzte zeitgenössische Verleihkopien mit teils deutschen, teils niederländischen Zwischentiteln zur Verfügung. Fehlende Teile wurden aus einem Schwarz-Weiß-Duplikat ergänzt, fehlende deutsche Zwischentitel aus Zulassungsunterlagen rekonstruiert oder aus dem Niederländischen rückübersetzt. Der Anfang des Films ist nicht überliefert. Sein Inhalt wurde anhand zeitgenössischer Quellen als Text ergänzt.

Quelle: 68. Internationale Filmfestspiele Berlin (Katalog)

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Credits

Regie

Darsteller

Produktionsfirma

Alle Credits

Länge:
6 Akte, 2050 m
Format:
35mm, 1:1,33
Bild/Ton:
s/w, stumm

Titel

  • Weiterer Titel (DE) Die Flucht aus dem goldenen Kerker
  • Gesamttitel (DE) Christian Wahnschaffe
  • Originaltitel (DE) Christian Wahnschaffe. 2. Die Flucht aus dem goldenen Kerker
  • Weiterer Titel Christian Wahnschaffe. 2. Die Flucht aus dem goldenen Kerker (Rekonstruierte digitale Fassung 2017/2018)

Fassungen

Original

Länge:
6 Akte, 2050 m
Format:
35mm, 1:1,33
Bild/Ton:
s/w, stumm

Formatfassung

Abschnittstitel
  • Christian Wahnschaffe. 2. Die Flucht aus dem goldenen Kerker (Rekonstruierte digitale Fassung 2017/2018)
Länge:
85 min
Format:
DCP 2K
Bild/Ton:
s/w + viragiert, stumm
Aufführung:

Aufführung (DE): 17.02.2018, Berlin, IFF - Retrospektive

Prüffassung

Länge:
6 Akte, 2032 m
Format:
35mm, 1:1.33
Bild/Ton:
s/w, stumm
Prüfung/Zensur:

Zensur (DE): 17.03.1921, B.01611, Jugendverbot;
Zensur (DE): 19.03.1921, O.B.25.21., Jugendverbot

Aufführung:

Uraufführung (DE): 30.03.1921, Berlin, Scala Lutherstraße;
Kinostart (DE): 01.04.1921, Berlin, Motivhaus Hardenbergstraße