Via Mala

Via Mala

Deutschland 1943-1945, Spielfilm

Filme der NS-Zeit sind im Kontext der staatlich beeinflussten Produktion und Rezeption zu sehen. Mehr erfahren »

Inhalt

In einer verfallenen Mühle in der Nähe einer Felsschlucht lebt der alte Jonas Lauretz mit seiner Familie, die seit Jahren unter der Brutalität des Trinkers zu leiden hat. Alle hassen ihn, die verbitterte Frau, die Töchter Hanna und Silvelie, der Sohn, der Knecht, den er zum Krüppel geschlagen hat, und die Magd, die er vor den Augen der Familie zu seiner Geliebten machte. Nur Silvelie hat beim Gastwirt Bündner eine Stelle gefunden, es geht ihr gut, denn der Wirt liebt sie und beschützt auch ihre Familie, indem er dem Alten keinen Alkohol gibt. Da schlägt Lauretz im Zorn das Mädchen nieder und ist seitdem verschwunden.

Die Menschen atmen zwar auf, aber der Verdacht, dass Lauretz kein natürliches Ende genommen haben könnte, zwingt den alten Amtmann, die Angehörigen zu vernehmen. Während der Verhandlung stirbt er jedoch, der Fall bleibt ungeklärt. Der neue Amtmann, Andreas von Richenau, verliebt sich in Silvelie, sie heiraten, und für sie und ihre Familie beginnt eine Zeit des Glücks. Doch da entdeckt von Richenau die Akte Lauretz und ohne Rücksicht auf seine persönliche Situation beginnt er aufs Neue mit der Klärung des Falles. Anschuldigungen und Verzweiflung bringen plötzlich jeden in Verdacht – bis Gastwirt Bündner von Richenau zur Brücke führt und gesteht, Lauretz hinuntergestoßen zu haben. Danach stürzt er sich selbst in die Tiefe.

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Credits

Regie:Josef von Baky
Drehbuch:Thea von Harbou
Kamera:Carl Hoffmann, Werner Krien (Nachaufnahmen)
Schnitt:Wolfgang Becker
Musik:Georg Haentzschel
  
Darsteller: 
Carl WeryMüller Jonas Lauretz
Hildegard GretheFrau Lauretz
Karin HardtTochter Silvelie Lauretz
Hilde KörberTochter Hanna Lauretz
Renate MannhardtKuni
Malte JägerSohn Nikolaus Lauretz
Karl HellmerMüllerknecht Jöry
Viktor StaalAndreas von Richenau
Carl KuhlmannGastwirt Lukas Bündner
Albert FlorathAmtmann
Ludwig LinkmannAmtsdiener
Ferdinand Asper1. Gast beim Gastwirt Bündner
Franz Lichtenauer2. Gast beim Gastwirt Bündner
Klaus Pohl3. Gast beim Gastwirt Bündner
Franz W. Schröder-Schrom4. Gast beim Gastwirt Bündner
Heinz Günther PuhlmannJunger Angestellter bei Bündner
Georg VogelsangAlter Lechner-Bauer
Walter WernerDorfarzt
Vera Schulz
Jutta Carow
  
Produktionsfirma:Ufa-Filmkunst GmbH (Berlin) (Herstellungsgruppe Eberhard Schmidt)

Alle Credits

Regie:Josef von Baky
Regie-Assistenz:Wolfgang Becker
Drehbuch:Thea von Harbou
hat Vorlage:John Knittel (Roman)
Kamera:Carl Hoffmann, Werner Krien (Nachaufnahmen)
Kameraführung:Hans Hauptmann
Standfotos:Horst von Harbou
Bauten:Walter Röhrig, German Herbricht
Kostüme:Manon Hahn
Schnitt:Wolfgang Becker
Ton:Werner Pohl
Musik:Georg Haentzschel
  
Darsteller: 
Carl WeryMüller Jonas Lauretz
Hildegard GretheFrau Lauretz
Karin HardtTochter Silvelie Lauretz
Hilde KörberTochter Hanna Lauretz
Renate MannhardtKuni
Malte JägerSohn Nikolaus Lauretz
Karl HellmerMüllerknecht Jöry
Viktor StaalAndreas von Richenau
Carl KuhlmannGastwirt Lukas Bündner
Albert FlorathAmtmann
Ludwig LinkmannAmtsdiener
Ferdinand Asper1. Gast beim Gastwirt Bündner
Franz Lichtenauer2. Gast beim Gastwirt Bündner
Klaus Pohl3. Gast beim Gastwirt Bündner
Franz W. Schröder-Schrom4. Gast beim Gastwirt Bündner
Heinz Günther PuhlmannJunger Angestellter bei Bündner
Georg VogelsangAlter Lechner-Bauer
Walter WernerDorfarzt
Vera Schulz
Jutta Carow
  
Produktionsfirma:Ufa-Filmkunst GmbH (Berlin) (Herstellungsgruppe Eberhard Schmidt)
Produktionsleitung:Eberhard Schmidt
Aufnahmeleitung:Ali Schmidt
Produktions-Assistenz:Horst Kyrath
Dreharbeiten:06.1944-07.1944: [Nachdreh]; 12.07.1943-06.11.1943: Berlin, Freigelände Babelsberg, Mayrhofen; Froelich-Studio Berlin-Tempelhof, Ufastadt Babelsberg
Erstverleih:Sovexport-Film (Berlin (Ost)), AKA-Filmverleih Theo Kubiak (Bremen)
Länge:2900 m, 106 min
Format:35mm, 1:1,33
Bild/Ton:s/w, Klangfilm
Prüfung/Zensur:Zensur (DE): 03.1945, Verbot für Deutschland
Aufführung:Uraufführung (CH): 11.1946, Zürich

Titel

Originaltitel (DE) Via Mala
Weiterer Titel (DE) Via Mala Die Strasse des Bösen
späterer Untertitel Die Straße des Bösen

Fassungen

Original

Länge:2900 m, 106 min
Format:35mm, 1:1,33
Bild/Ton:s/w, Klangfilm
Prüfung/Zensur:Zensur (DE): 03.1945, Verbot für Deutschland
Aufführung:Uraufführung (CH): 11.1946, Zürich
 

Prüffassung

Länge:2539 m, 93 min
Format:35mm, 1:1,33
Bild/Ton:s/w, Mono
Prüfung/Zensur:Alliierte Militärzensur (DE): 01.1948, Jugendverbot
Aufführung:Erstaufführung (DE): 16.01.1948, Berlin/Ost
 
Weiterer Titel (DE) :Via Mala Die Strasse des Bösen
Länge:2904 m, 107 min
Format:35mm, 1:1,33
Bild/Ton:s/w, Mono
Prüfung/Zensur:FSK-Prüfung (DE): 17.02.1950, 00946, Jugendfrei ab 16 Jahre / nicht feiertagsfrei
Aufführung:Erstaufführung (DE): 16.01.1948, Berlin;
Kinostart (DE): 09.06.1950, München