Regie, Drehbuch, Schnitt
Bonn

Biografie

Robert Bohrer, geboren am 28. April 1979 in Bonn, absolvierte nach dem Abitur zunächst eine Ausbildung als Film- und Videoeditor. Im Jahr 2007 nahm er ein Regiestudium an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb) auf. Sein studentischer Kurzfilm "Manolo"(2010), eine mit James-Bond-Referenzen und Actionfilm-Stilmitteln erzählte Teenager-Geschichte in einem sommerlichen Freibad, wurde mit dem Deutschen Kurzfilmpreis in Gold ausgezeichnet. 

In den nächsten Jahren realisierte Bohrer als Regisseur und Drehbuchautor weitere Kurzfilme. Sein Langfilmdebüt gab er mit dem Dokumentarfilm "Verlorener Horizont" (BO/DE 2013, Regie gemeinsam mit Emma Rosa Simon), über bolivianische Wehrpflichtige bei ihrer Ausbildung zu Matrosen. Anschließend drehte er den Dokumentarfilm "The Green Triangle" (US/DE 2014), über die Geschichte des Marihuana-Siegeszugs in den USA. Daneben war Bohrer als Editor an verschiedenen TV-Dokumentationen und Serien beteiligt, etwa an "Der Aidskrieg" (2011), "Der spanische Meister - Das schmutzige Geschäft mit gefälschten Antiken" (2015) und "Deutschlands große Clans - Die Bahlsen Story" (2017).

Gemeinsam mit Emma Rosa Simon inszenierte Bohrer seinen ersten abendfüllenden Spielfilm, der zugleich beider dffb-Abschlussfilm war: "Liebesfilm" (2018, beide auch Drehbuch), über einen verträumten Dreißigjährigen, dessen Leben durch eine eigentlich harmlose Frage seiner neuen Freundin durcheinander gewirbelt wird. Der Film feierte beim Münchner Filmfest 2018 Premiere und startete im Frühjahr 2019 in den deutschen Kinos.

FILMOGRAFIE

2017/2018
  • Regie
  • Drehbuch
2014
  • Regie
  • Drehbuch
2013/2014
  • Regie
  • Drehbuch
2013
  • Regie
  • Drehbuch
2009/2010
  • Regie
  • Drehbuch
  • Schnitt