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Alle Fotos (5)Biografie
Nadine Dubois wurde 1983 in Mannheim geboren und wuchs in Lampertheim auf. Sie studierte ab 2004 Philosophie und Theaterwissenschaft in Berlin, und begann 2007 parallel dazu Schauspielunterricht zu nehmen, zunächst bei Kai Ivo Baulitz, ab 2010 an der Berliner Schauspielschule Actors Space sowie bei verschiedenen Schauspielcoaches.
Ihr Bühnendebüt gab Dubois 2007 mit einer kleinen Rolle in "Der Selbstmörder" an der Berliner Volksbühne. Bis 2011 stand sie dort in Haupt- und Nebenrollen in diversen Inszenierungen auf der Bühne, unter anderem in "Hunde – Reichtum ist die Kotze des Glücks" von Frank Castorf. 2012/13 spielte sie Jan Fabres Monolog "Etant Donnés" in zwei Versionen: auf Französisch am Théâtre de Gennevilliers in Paris und auf Deutsch am Theater Hebbel am Ufer in Berlin.
Ab 2010 wirkte Nadine Dubois regelmäßig auch in Filmproduktionen mit, zunächst meist in Kurzfilmen. Ein Erfolg war 2014 der abendfüllende Coming-of-Age-Film "37", in dem sie die Schwester der Hauptfigur spielte: der Film lief auf mehreren Festivals und wurde verschiedentlich preisgekrönt. Für ihre Hauptrolle in dem Langfilm "Mandy – das Sozialdrama" (2017) erhielt Dubois beim Festival achtung berlin eine lobende Erwähnung in der Kategorie Beste Schauspielerin. Parallel zur Schauspielerei begann sie ab 2014 auch als Lektorin, dramaturgische Beraterin und Texterin zu arbeiten.
Eine vielbeachtete Hauptrolle spielte Dubois als Geiselnehmerin in der surrealen Wiesbadener "Tatort"-Folge "Murot und das Murmeltier" (2018) von Dietrich Brüggemann. Ebenfalls unter Brüggemanns Regie gehörte sie als Mitglied einer linksalternativen Baugemeinschaft zum Hauptensemble der Stuttgarter "Tatort"-Folge "Das ist unser Haus" (2020).
Es folgten einige Gastrollen in Serien wie "SOKO Potsdam" und "Jenseits der Spree", bevor Dubois erneut in zwei Filmen von Dietrich Brüggemann Hauptrollen übernahm: In der "Tatort"-Folge "Murot und der Elefant im Raum" (2025) spielte sie eine alleinerziehende Mutter, die ihren kleinen Sohn entführt; in dem Kinofilm "Home Entertainment" (2025) war sie eine Frau, deren Beziehung zu ihrem Partner während eines gemeinsamen Fernsehabends ins Wanken gerät.