Erec Brehmer

Regie, Drehbuch, Kamera, Schnitt, Produzent, Aufnahmeleitung
Vechta

Biografie

Erec Brehmer, geboren 1987 in Vechta, absolvierte zunächst eine Ausbildung zum Mediengestalter Bild und Ton beim ZDF. Im Jahr 2010 begann er ein Regiestudium an der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) in München. Während des Studiums realisierte er kurze und mittellange Filme, die auf internationalen Festivals liefen. Als Editor wirkte er an Kurz-, Image- und Werbefilmen anderer Regisseure mit und arbeitete in dieser Funktion auch für TV-Formate wie "Unter unserem Himmel - In Füssen" (2014), "Tierisch unterwegs" (2014) und "Wer zieht ein?" (2017). Außerdem schnitt er als Student die Trailer zu "Mollath - und plötzlich bist du verrückt" (2015) und "Schau mich nicht so an" (2015). Zusammen mit Lisa Geretschläger war er Editor bei dem Kinofilm "Agonie" (2016), dem Abschlussfilm seines HFF-Kommilitonen David Clay Diaz.

Brehmers eigener mittellanger Spielfilm "Voicemail", über einen ehrgeizigen Journalisten (Constantin von Jascheroff) und den Fall eines verschwundenen Mädchens, feierte im Januar 2016 beim Filmfestival Max Ophüls Preis Premiere. Zahlreiche weitere Festivalteilnahmen folgten. Unter anderem wurde "Voicemail" beim Figueira FilmArt Festival (Portugal) als Bester Studentenfilm ausgezeichnet; beim Landshuter Kurzfilmfestival gewann das Psychodrama den Publikumspreis.  

Ebenfalls beim Filmfestival Max Ophüls Preis stellte Erec Bremer im Januar 2018 seinen HFF-Abschlussfilm "La Palma" vor, die Geschichte eines jungen Paares, das seine festgefahrene Beziehung während des Urlaubs durch ein skurriles Rollenspiel auffrischt. Bei den Grenzland-Filmtagen Selb 2019 gewann "La Palma" den Publikumspreis und den Preis für die Beste Filmlocation. Der deutsche Kinostart folgte im Juni 2020.

Ebenfalls 2020 besuchte Brehmer die ZFF Academy, ein Talentförderprogramm des Zürich Film Festivals; 2021 war er Teilnehmer des Programms Berlinale Talents und absolvierte die Drehbuchwerkstatt München 2021.

Mit "Wer wir gewesen sein werden" (2021) realisierte Erec Brehmer einen sehr persönlichen Dokumentarfilm über seine Verarbeitung des plötzlichen Unfalltods seiner Lebensgefährtin. Beim Münchner Filmfest 2022 erhielt er für den Film den Starter Filmpreis der Stadt München.

In den nächsten Jahren wirkte Brehmer als Editor an Dokumentarfilmen anderer Regisseur*innen mit, zum Beispiel Benjamin Rosts Kurzfilm "Harraga - Those Who Burn Their Lives" (2023) und Felix Moellers "Weltkarriere einer Lüge" (2025). Parallel dazu begann er 2024 ein Studium der Japanologie in München, mit einem Forschungsschwerpunkt auf nicht-westlichen Erzählmodellen und Dramaturgien.

Zusammen mit Benjamin Rost begann er 2023 mit den Dreharbeiten zu dem Dokumentarfilm "Born to Fake", über Michael Born, der in den Neunzigerjahren mit gefälschten Zeitungsreportagen für einen Medienskandal sorgte. Der Film wurde 2025 beim Münchner Filmfest uraufgeführt; er erhielt den One-Future-Preis der Interfilm Academy Munich, den Baden-Württembergischen Filmpreis der Filmschau Stuttgart und den Dokumentarfilmpreis bei den Biberacher Filmfestspielen. Der Kinostart erfolgte im Mai 2026.

FILMOGRAFIE

2024/2025
  • Regie
  • Drehbuch
2024/2025
  • Schnitt
2023-2025
  • Regie
  • Drehbuch
  • Schnitt
2021
  • Schnitt
2019-2021
  • Regie
  • Drehbuch
  • Kamera
  • Schnitt
  • Produzent
2017/2018
  • Regie
  • Drehbuch
2016/2017
  • Schnitt
2015
  • Regie
  • Drehbuch
2012/2013
  • Schnitt
  • Aufnahmeleitung
2012/2013
  • Regie
  • Drehbuch
  • Schnitt
2010/2011
  • Schnitt
2011
  • Regie
  • Drehbuch
  • Schnitt