Hans-Vogt-Filmpreis 2026 geht an Christian Friedel

Bei den Hofer Filmtagen wird der diesjährige Hans-Vogt-Filmpreis der Stadt Rehau an den Schauspieler Christian Friedel verliehen.

 

Der Hans-Vogt-Filmpreis würdigt die Pionierleistung des in Wurlitz geborenen sowie aufgewachsenen Ingenieurs Hans Vogt. Als einer der maßgeblichen Pioniere des Lichttonverfahrens war Vogt entscheidend an der Entwicklung des Tonfilms beteiligt und trug damit dazu bei, eine neue Ära der Filmgeschichte einzuleiten. Seit 2012 wird der mit 5.000 Euro dotierte Hans-Vogt-Filmpreis im Rahmen der Internationalen Hofer Filmtage verliehen. 

Der Filmpreis würdigt Filmschaffende, Komponist*innen und Musiker*innen, die sich mit Kreativität, Innovationsgeist und Leidenschaft für die Qualität und den Ausdruck von Filmton und Filmmusik einsetzen. 

Im Jubiläumsjahr 2026 geht der Filmpreis an den Schauspieler, Regisseur und Musiker Christian Friedel. 

Christian Friedel wurde in Magdeburg geboren und zählt heute zu den vielseitigsten Künstlerpersönlichkeiten seiner Generation. Mit seiner Arbeit vor der Kamera, auf der Theaterbühne und als Musiker verbindet er unterschiedliche künstlerische Ausdrucksformen und prägt sie mit einer eigenen Handschrift. Einem breiten Kinopublikum ist er durch seine Rollen in international beachteten Filmen wie "The Zone of Interest","Elser" und "Das weiße Band" bekannt. Auch in erfolgreichen Serien wie "Babylon Berlin" und "The White Lotus" überzeugte Friedel mit seiner darstellerischen Vielseitigkeit. Bei "Babylon Berlin" brachte er zudem seine musikalischen Fähigkeiten ein und steuerte Filmmusik bei. Neben seiner Arbeit vor der Kamera ist er regelmäßig auf renommierten deutschen Theaterbühnen zu erleben und arbeitet als Theaterregisseur.  

Als Frontmann der Band Woods of Birnam entwickelt er seine musikalische Arbeit kontinuierlich weiter und verbindet sie auch mit ausgewählten Theaterinszenierungen. Darüber hinaus ist Christian Friedel eng mit dem Düsseldorfer Schauspielhaus verbunden. Zu seinen kommenden Kinoprojekten zählen "Athos 2643" und "The Idiots". 

Quelle: www.hofer-filmtage.com