Christina Tournatzés mit "Karla" zu Gast bei "Was tut sich – im deutschen Film?"

Einmal im Monat präsentieren DFF – Deutsches Filminstitut und Filmmuseum und epd Film in der Reihe "Was tut sich – im deutschen Film?" einen herausragenden Kinofilm mit Gespräch. Am Dienstag, 13. Januar, um 20:15 Uhr ist die Regisseurin Christina Tournatzés zu Gast und stellt ihren aktuellen Film "Karla" vor.

 

Das Drama erzählt von einem Mädchen, das seinen Vater des jahrelangen sexuellen Missbrauchs beschuldigt. Basierend auf einem authentischen Gerichtsverfahren Anfang der 1960er Jahre, zeigt der Film Wege im Umgang mit Überlebenden sexueller Gewalt an Kindern, die bis heute beispielhaft sein könnten. Beim Filmfest München wurde "Karla" mit dem Förderpreis Neues Deutsches Kino für das Beste Drehbuch und die Beste Regie ausgezeichnet. In der Hauptrolle gibt Elise Krieps, die Tochter der Schauspielerin Vicky Krieps, ihre Filmdebüt. Ein kraftvoller Film über Zivilcourage, Selbstermächtigung – und das Recht, gehört zu werden.

Die Regisseurin ist zu einem Filmgespräch via Zoom zugeschaltet. 

Dienstag  13.01.2026, 20:15 Uhr:
"Karla"
Deutschland 2025. R: Christina Tournatzẽs. D: Elise Krieps, Rainer Bock, Imogen Kogge. 104 Min. DCP 
1962, Deutschland: Die zwölfjährige Karla beschuldigt vor Gericht ihren Vater des jahrelangen sexuellen Missbrauchs. Mutig stellt sie sich einer Welt entgegen, in der Kinder schweigen sollen. Sie widersetzt sich der Macht ihres Vaters, dem Schweigen ihrer Familie und einer Gesellschaft, die lieber wegsieht als zuhört. Doch Karla bleibt nicht stumm – sie spricht, klagt an und verändert damit mehr, als sie je für möglich gehalten hätte.

Quelle: www.dff.film