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Alle Fotos (5)Biografie
Anton Weil, geboren 1989 in Berlin, sammelte bereits als Schüler erste Bühnenerfahrungen: Von 2007 bis 2010 war er Mitglied der Theatergruppe "Departure" am Berliner Kinder- und Jugendtheater Theater Strahl. Nach Abitur und einjähriger Auszeit absolvierte er von 2010 bis 2014 ein Schauspielstudium an der Berliner Universität der Künste (Udk).
Während des Studiums hatte er Theaterauftritte am Berliner Maxim-Gorki-Theater (2011), am bat-Studiotheater (2012/2013) und am Hans-Otto-Theater in Potsdam (2013). 2014 gastierte er am Hamburger Schauspielhaus in der Uraufführung von "Die Ballade vom Fliegenden Holländer". Weitere Bühnenengagements hatte er unter anderem am Vorarlberger Landestheater am Berliner Ballhaus Ost (2014/15), an der Neuköllner Oper (2016/17) und am Schauspiel Frankfurt (2018/19). Als Sänger, Texter und Musiker trat Weil als Kunstfigur "Toni Steil" mit Programmen im Retro-Stil auf. 2021 veröffentlichte er unter seinen Nachnamen sein erstes Musikalbum "Groll".
Neben der Bühnenarbeit übernahm Weil, ab 2014 regelmäßig auch in Fernsehproduktionen zu sehen, meist größere und kleinere Nebenrollen. In der Serie "SOKO Leipzig" (2015) spielte er einen mutmaßlichen Entführer, in einer Folge von "Schuld nach Ferdinand von Schirach" (2017) einen Kriminalkommissar, in der Krankenhausserie "In aller Freundschaft – Die jungen Ärzte" (2017) einen charmanten Hochstapler, der sich als Arzt ausgibt. Weitere Episodenrollen hatte er unter anderem in "Der Lissabon-Krimi" (2018), "Letzte Spur Berlin" (2020) und "Ein starkes Team" (2021). Ab 2022 spielte er in der Krimireihe "Lost in Fuseta – Ein Krimi aus Portugal" eine feste Nebenrolle als portugiesischer Kommissar. Ebenfalls ab 2022 übernahm er in "SOKO Leipzig" eine wiederkehrende Rolle als neuer Freund der Kriminalkommissarin Nowak (Amy Mußul).
Auf der Kinoleinwand war Anton Weil dagegen seltener zu sehen. Er hatte eine kleinere Nebenrolle in Vivian Naefes Körpertausch-Komödie "Seitenwechsel" (2014), spielte in dem Thriller "Spielmacher" (2018) einen korrumpierten Fußballprofi und in der Komödie "Liebesdings" (2021) einen alten Freund eines untergetauchten Filmstars (Elyas M'Barek). Eine Hauptfigur spielte er in dem Drama "Schwesterherz" (2025), über zwei erwachsene Geschwister, deren enge Beziehung Risse bekommt, als der Bruder der Vergewaltigung bezichtigt wird.