Credits
Regie
Drehbuch
Kamera
Schnitt
Musik
Darsteller
- Laura Eichhorn
- Nils Eichhorn
- Faller
- Cleo
- Herr Blom
- Konstantin
- Ella
- Ludwig
- Marlene
- Valerie
Produktionsfirma
Alle Credits
Regie
Regie-Assistenz
Continuity
Drehbuch
Kamera
Kamera-Assistenz
Steadicam
Licht
Kamera-Bühne
Szenenbild
Innenrequisite
Maske
Kostüme
Schnitt
Ton
Ton-Assistenz
Stunt-Koordination
Musik
Darsteller
- Laura Eichhorn
- Nils Eichhorn
- Faller
- Cleo
- Herr Blom
- Konstantin
- Ella
- Ludwig
- Marlene
- Valerie
- Staatsanwalt
Produktionsfirma
im Auftrag von
Redaktion
Produktionsleitung
Aufnahmeleitung
Dreharbeiten
- 26.09.2011 - 02.11.2011: Frankfurt am Main und Umgebung
Länge:
90 min
Format:
16:9
Bild/Ton:
Farbe, Dolby
Aufführung:
Uraufführung (DE): 30.06.2012, München, Filmfest
Titel
- Originaltitel (DE) Sechzehneichen
- Weiterer Titel 16 Oaks
Fassungen
Original
Länge:
90 min
Format:
16:9
Bild/Ton:
Farbe, Dolby
Aufführung:
Uraufführung (DE): 30.06.2012, München, Filmfest
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Gleich nach ihrem Einzug werden die Eichhorns zu einer Party für Neuankömmlinge eingeladen. Während Nils im Kreis der Männer um den unmittelbaren Nachbarn Ansgar (Anatole Taubman) und den Arzt Ludwig sogleich Anschluss findet und sich wie im Paradies wähnt, fremdelt Laura noch mit der doch arg abgehobenen weiblichen Gesellschaft um Valerie, Marlene und Sophie (Stephanie Eidt): „Was sind das denn für Leute hier?“
Eines späten Abends zappt Nils wahllos durchs Fernsehprogramm, bis er im „Sechzehneichen“-Hauskanal „Metropolis“ auf heiße Sexszenen stößt – mit der grazilen Nachbarsgattin Marlene. Was ihn freilich wenige Tage später noch stutziger macht ist die Live-Übertragung einer Schönheitsoperation, die offenbar in Ludwigs Haus und damit in unmittelbarer Nachbarschaft vorgenommen wird. Nils wird ganz anders und er zappt rasch weiter. Ohne das Gesehene zu hinterfragen.
Im Gegenteil: er lässt sich in der Nacht zu einem konspirativen Männertreff überreden – und zur Aufnahmeprüfung auf glattem Parkett durch eine vermummte Schlittschuhläuferin verführen. Nils besteht sie unter großem Beifall – und unter der Bedingung, dass er seine selbstbewusste Frau Laura, die im jungen Tim (Jonas Nay) inzwischen einen Tennispartner gefunden hat und sich ansonsten von der Gemeinschaft nach Möglichkeit separiert, zu einem so seelenlos-abgerichteten Wesen dressiert wie es die anderen Community-Mitglieder mit ihren Gattinnen getan haben. Bei der Widerspenstigen Zähmung versprechen Ludwig & Co tatkräftige Hilfe. Als Lauras Schwester Ella zu Besuch kommt, kann Nils sie der sexhungrigen Meute als erstes Opfer zuführen...
Inspiriert vom 1972 erschienenen dystopischen Roman „The Stepford Wives“ des amerikanischen Science-Fiction- und Horrorautors Ira Levin, in Deutschland 1977 zunächst unter dem Titel „Die Roboterfrauen“ herausgekommen, hat sich Hendrik Handloegten mit „Sechzehneichen“ an einem Psychothriller versucht, der Drama mit Krimi und Horror zu einer ziemlich unverdaulichen Mixtur kompiliert. Weil er sich nicht in letzter Konsequenz für einen Genrefilm entscheiden konnte. Oder weil sich die Verantwortlichen beim Hessischen Rundfunk dazu nicht haben durchringen können? Nach neunzig durchweg dramatischen Minuten bleibt alles im Ungewissen. War das Ganze etwa nur ein Alptraum?
„Sechzehneichen“, am 28. November 2012 in der ARD erstausgestrahlt, macht immerhin mit einem sehr realen Disneyland-Phänomen bekannt, das man sich durchaus im Speckgürtel Mainhattans vorstellen kann. Von der Außenwelt abgeschottete „Gated Communities“ wird es bald auch hierzulande geben, damit die Sprösslinge wohlhabender Eltern nur mit ihresgleichen verkehren und nicht mit Schmuddelkindern spielen – wie der Nachbarssohn Simon, der durch ein Loch im Zaun entschlüpfen konnte und nun von der ganzen Gemeinschaft gesucht wird. Einschließlich Laura, die dafür die kleine Fanny daheim allein ihrem Schicksal überlässt...
Pitt Herrmann