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Eine attraktive Lehrerin steht vor einem großen Problem: Sie kann sich nicht entscheiden, welchem ihrer beiden "Herzensmänner" sie den Vorzug geben soll. Zur Auswahl steht der bisherige Freund, der ein freigeistiger Frauenheld ist, und ein zurückhaltender Universitätsdozent, der einen sechsjährigen Sohn hat. Es dauert natürlich nicht lange, bis es in dieser Menage á trois zu turbulenten Verwicklungen kommt.
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Für Arthur, der vollkommen davon überzeugt war, von keiner Frau jemals ein „Nein“ zu hören, bricht eine Welt zusammen und er flüchtet sich in den Alkohol. Was beinahe einen Sturz vom Fenstersims zur Folge hat. Beinahe ist auch das Stichwort für die erste Begegnung der beiden so ungleichen männlichen Protagonisten in Sherry Hormanns zweitem Kinofilm „Frauen sind was Wunderbares“: Arthur hätte Zeno beinahe überfahren.
Es ist der Beginn einer wunderbaren Freundschaft und beide entdecken, dass eigentlich nur ein Hinterhof sie trennt, räumlich gesehen. Als sein Sohn Benny eingeschult wird, könnte aber auch Zenos Festung fallen – im Angesicht der schönen Lehrerin Kim. Die er schon einmal gesehen zu haben scheint – auf einem zufällig gefundenen Passfoto: Kim ist Arthurs Hochzeitsnacht-Flüchtling und alleinerziehende Mutter der neunjährigen Paula, welche sich sogleich mit Benny anfreundet.
Als Arthur erfährt, wer sein - ganz unfreiwilliger – Nebenbuhler ist, flüchtet er ans andere Ende der Welt – nach Australien. Down under aber ist noch lange nicht das Ende dieser „Wilde Herzen“- Koproduktion des Süddeutschen Rundfunks...
Die in München lebende Deutsch-Amerikanerin Sherry Hormann, 1960 im Staat New York geboren, schwamm Mitte der 1990er Jahre auf einer Erfolgswelle: Ihre Komödien wurden Leinwand- und Bildschirm-Erfolge zugleich, auf „Frauen sind was Wunderbares“ folgte noch im gleichen Jahr „Irren ist männlich“. Dabei ist ersterer Streifen nichts anderes als eine stinknormale Dreier-Beziehungskiste, auch wenn die Enden dieses Dreiecks auf etwas vielschichtigere Weise miteinander verbunden sind als im deutschen Lustspiel-Genre üblich. Immerhin glänzt Anica Dobra als freche Michelle mit lustvoll-direktem Spiel neben der schönen Barbara Auer und den beiden um sie kreisenden Monden Thomas Heinze und Kai Wiesinger.
Pitt Herrmann