Frauen sind was Wunderbares

Deutschland 1993/1994 Spielfilm

Inhalt

Eine attraktive Lehrerin steht vor einem großen Problem: Sie kann sich nicht entscheiden, welchem ihrer beiden "Herzensmänner" sie den Vorzug geben soll. Zur Auswahl steht der bisherige Freund, der ein freigeistiger Frauenheld ist, und ein zurückhaltender Universitätsdozent, der einen sechsjährigen Sohn hat. Es dauert natürlich nicht lange, bis es in dieser Menage á trois zu turbulenten Verwicklungen kommt.

 

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Heinz17herne
Heinz17herne
Für den Hamburger Uni-Dozenten Zeno, der seit vielen Jahren allein mit seinem Sohn Benny lebt, spielen Frauen keine Rolle. Was man umgekehrt vom weiblichen Geschlecht nicht sagen kann: Ein junger, sympathischer und gar schüchterner Hochschullehrer, der dazu noch alleinerziehender Vater ist, weckt das Interesse zahlloser Frauen, auch ganz junger wie der Studentin Tatjana. Der krasse Gegentyp zu Zeno ist der ebenfalls nicht nur äußerlich attraktive Arthur. Der Fotograf und Autor der so wildbewegten wie erfolgreichen TV-Kinderserie „Hannibal Bronsky“ ist fest davon überzeugt, dass ihm keine Frau widerstehen kann – bis er von seiner Zukünftigen Kim vor die Tür gesetzt wird – ausgerechnet am Tag der Hochzeit.

Für Arthur, der vollkommen davon überzeugt war, von keiner Frau jemals ein „Nein“ zu hören, bricht eine Welt zusammen und er flüchtet sich in den Alkohol. Was beinahe einen Sturz vom Fenstersims zur Folge hat. Beinahe ist auch das Stichwort für die erste Begegnung der beiden so ungleichen männlichen Protagonisten in Sherry Hormanns zweitem Kinofilm „Frauen sind was Wunderbares“: Arthur hätte Zeno beinahe überfahren.

Es ist der Beginn einer wunderbaren Freundschaft und beide entdecken, dass eigentlich nur ein Hinterhof sie trennt, räumlich gesehen. Als sein Sohn Benny eingeschult wird, könnte aber auch Zenos Festung fallen – im Angesicht der schönen Lehrerin Kim. Die er schon einmal gesehen zu haben scheint – auf einem zufällig gefundenen Passfoto: Kim ist Arthurs Hochzeitsnacht-Flüchtling und alleinerziehende Mutter der neunjährigen Paula, welche sich sogleich mit Benny anfreundet.

Als Arthur erfährt, wer sein - ganz unfreiwilliger – Nebenbuhler ist, flüchtet er ans andere Ende der Welt – nach Australien. Down under aber ist noch lange nicht das Ende dieser „Wilde Herzen“- Koproduktion des Süddeutschen Rundfunks...

Die in München lebende Deutsch-Amerikanerin Sherry Hormann, 1960 im Staat New York geboren, schwamm Mitte der 1990er Jahre auf einer Erfolgswelle: Ihre Komödien wurden Leinwand- und Bildschirm-Erfolge zugleich, auf „Frauen sind was Wunderbares“ folgte noch im gleichen Jahr „Irren ist männlich“. Dabei ist ersterer Streifen nichts anderes als eine stinknormale Dreier-Beziehungskiste, auch wenn die Enden dieses Dreiecks auf etwas vielschichtigere Weise miteinander verbunden sind als im deutschen Lustspiel-Genre üblich. Immerhin glänzt Anica Dobra als freche Michelle mit lustvoll-direktem Spiel neben der schönen Barbara Auer und den beiden um sie kreisenden Monden Thomas Heinze und Kai Wiesinger.

Pitt Herrmann

Credits

Alle Credits

Regie-Assistenz

Script

Drehbuch

Kamera-Assistenz

Material-Assistenz

Standfotos

Licht

Kamera-Bühne

Kamera Sonstiges

Ausstattung

Innenrequisite

Kostüme

Schnitt

Schnitt-Assistenz

Negativ-Schnitt

Synchron-Ton-Schnitt

Ton-Assistenz

Darsteller

Redaktion

Herstellungsleitung

Produktionsleitung

Produktions-Assistenz

Produktions-Koordination

Geschäftsführung

Dreharbeiten

    • 16.09.1993 - November 1993: Hamburg
Länge:
2378 m, 87 min
Format:
35mm, 1:1,85
Bild/Ton:
Eastmancolor, Dolby Stereo
Prüfung/Zensur:

FSK-Prüfung (DE): 16.03.1994, 71155, ab 6 Jahre / feiertagsfrei

Aufführung:

TV-Erstsendung (DE): 13.11.1996, ARD

Titel

  • Originaltitel (DE) Frauen sind was Wunderbares

Fassungen

Original

Länge:
2378 m, 87 min
Format:
35mm, 1:1,85
Bild/Ton:
Eastmancolor, Dolby Stereo
Prüfung/Zensur:

FSK-Prüfung (DE): 16.03.1994, 71155, ab 6 Jahre / feiertagsfrei

Aufführung:

TV-Erstsendung (DE): 13.11.1996, ARD