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Donnerstag, April 2, 2020

Die Corona-Krise stellt auch die gesamte Film- und Medienbranche vor existenzielle Herausforderungen. Kinos sind geschlossen, Dreharbeiten gestoppt, viele Solo-Selbstständige, Freiberufler*innen und Kleinunternehmer*innen bangen um ihre Existenz.

 

Nah dran sein an den Filmemacher*innen, das war seit Beginn das Ziel der Podcast-Reihe "Close Up", die 2018 an den Start gegangen ist. Nun hat die Deutsche Filmakademie eine aktuelle Sonderstaffel ins Leben gerufen.

Kinoschließungen, Drehverbote und rechtliche Unsicherheiten haben die Filmwirtschaft zum Stillstand gebracht. In Modellrechnungen haben die Spitzenorganisation der Filmwirtschaft (SPIO) und ihre Mitgliedsverbände die Folgen eines dreimonatigen Ausfalls kalkuliert.

 

Die langfristigen Umsatzeinbußen der Branche belaufen sich demnach auf zwei Mrd. Euro. 36 Prozent der knapp 80.000 Arbeitsplätze sind gefährdet. Den 6.700 Unternehmen droht eine Insolvenzwelle. Kurzfristig besteht ein Förderbedarf von 563,5 Mio. Euro, um die Krise zu überstehen. Die SPIO und ihre Mitgliedsverbände schlagen daher einen Stabilitätsfonds Filmwirtschaft vor.