Inhalt
Sechs Jahre nach dem Ende der Sowjetunion lebt die Künstlerfamilie Zina, Victor und ihre Tochter Eva im Zentrum von Chișinău in Moldawien, wo der Alltag der 1990er Jahre von wirtschaftlicher Unsicherheit und instabilen Lebensbedingungen geprägt ist. Inmitten eines Umfelds im Wandel versuchen sie gemeinsam mit anderen Hausbewohner*innen, sich unter den schwierigen Umständen über Wasser zu halten und eine gewisse Normalität zu bewahren. Als Zina schließlich den Entschluss fasst, das eigene Zuhause zu vermieten, setzt sie damit eine Entwicklung in Gang, die die Familie aus ihrer vertrauten Umgebung herausführt. Hoffnung auf Verbesserung und die Erfahrung von Verlust überlagern sich dabei immer wieder, und der Traum von einer gesicherten Existenz wird immer fragiler.
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