Sprengbagger 1010

Deutschland 1929 Spielfilm

Inhalt

Der Ingenieur Karl Hartmann hat eine monströse Fördermaschine für den Kohle-Tagebau entworfen. Den Auftrag zu deren Realisierung lehnt er zunächst ab. Stattdessen fährt er zur Erholung in seine alte Heimat aufs Land. Als er bei einem Spaziergang auf Braunkohle stößt, informiert er seinen Chef. Der macht sich umgehend daran, die betreffenden Ländereien aufzukaufen. Zwei Grundbesitzerinnen aber widersetzen sich ihm: Hartmanns Verlobte, eine junge Adlige, und seine Großmutter, die eine jahrhundertealte Mühle bewirtschaftet. Unterdessen treibt Hartmann den Bau des Baggers voran… Vor dem Hintergrund der Leuna-Werke und des mitteldeutschen Braunkohlereviers entwarf der Regie-Laie Acház-Duisberg (ein Sohn des I.G.-Farben-Chefs) eine Apologie des Maschinenzeitalters. Idyll und Industrie, Technik und Romantik prallen ebenso hart aufeinander wie die filmischen Mittel von Werksreportage und Melodram. Seine ästhetische Struktur verdankt das ökologische Stummfilmdrama zu einem großen Teil dem Einfluss seines fotografischen Leiters Helmar Lerski. – Aufführung mit der zeitgenössischen "Maschinenmusik" von Walter Gronostay für Orchester, Sirenen, Sprechchor und Sauerstoffflaschen.

Quelle: 68. Internationale Filmfestspiele Berlin (Katalog)

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Credits

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Darsteller

Produktionsleitung

Aufnahmeleitung

Dreharbeiten

    • Mai 1929 - Oktober 1929: Außenauafnahmen: Mitteldeutsches Braunkohlengebiet; Leuna werke; Ufa Neubabelsberg, Freigelände
    • Mai 1929 - Oktober 1929: Studioaufnahmen: Terra-Glashaus, Marienfelde
Länge:
7 Akte, 2986 m
Format:
35mm, 1:1,33
Bild/Ton:
s/w, stumm
Prüfung/Zensur:

Zensur: 21.11.1929, B.24272, Jugendfrei

Aufführung:

Uraufführung (DE): 25.11.1929, Berlin, Mozartsaal

Titel

  • Originaltitel (DE) Sprengbagger 1010

Fassungen

Original

Länge:
7 Akte, 2986 m
Format:
35mm, 1:1,33
Bild/Ton:
s/w, stumm
Prüfung/Zensur:

Zensur: 21.11.1929, B.24272, Jugendfrei

Aufführung:

Uraufführung (DE): 25.11.1929, Berlin, Mozartsaal

Formatfassung

Länge:
89 min
Format:
35mm
Bild/Ton:
s/w
Aufführung:

Aufführung (DE): 18.03.2011, Essen, Industriedenkmal Zeche Zollverein;
TV-Erstsendung (DE): 27.06.2011, Arte;
Aufführung (DE): 21.02.2018, Berlin, IFF - Retrospektive

Prüffassung

Länge:
7 Akte, 2712 m
Format:
35mm
Bild/Ton:
s/w, stumm
Prüfung/Zensur:

Zensur (DE): 30.11.1929, B.24379, Jugendfrei