Schatten der Engel

BR Deutschland Schweiz 1975/1976 Spielfilm

Inhalt

Der Schweizer Daniel Schmid verfasste das Drehbuch wortgetreu nach Fassbinders umstrittenem Bühnenstück "Der Müll, die Stadt und der Tod", das von Suhrkamp zurückgezogen und lange nicht aufgeführt wurde. Fassbinder hatte es für das Frankfurter TAT geschrieben, anlässlich der Auseinandersetzungen um Stadtsanierung und Korruption in der Finanzmetropole. Der Versuch, darin antisemitische Stereotypen zu analysieren, wurde ihm selbst als Antisemitismus ausgelegt. Ein Immobilienhai, der sich selbst nur "reicher Jude" nennt, schlägt Kapital aus dem Filz zwischen Behörden und Bauspekulanten. Er trifft sich regelmäßig mit der schönen und sensiblen Prostituierten Lily Brest, Tochter eines alten Nazis, den er für schuldig am Tod seiner Eltern hält. Als ihn Lily in verzweifelter Todessehnsucht darum bittet, sie zu töten, erwürgt er sie. Da der Polizeipräsident ihn deckt, wird statt seiner Lilys Zuhälter Raoul als Täter verhaftet.

 

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Credits

Alle Credits

Länge:
2768 m, 101 min
Format:
35mm, 1:1,66
Bild/Ton:
Eastmancolor, Ton
Prüfung/Zensur:

FSK-Prüfung (DE): 10.08.1976, 48445, ab 18 Jahre / feiertagsfrei

Aufführung:

Uraufführung (CH): 31.01.1976, Solothurn, Filmtage

Titel

  • Originaltitel (DE) Schatten der Engel

Fassungen

Original

Länge:
2768 m, 101 min
Format:
35mm, 1:1,66
Bild/Ton:
Eastmancolor, Ton
Prüfung/Zensur:

FSK-Prüfung (DE): 10.08.1976, 48445, ab 18 Jahre / feiertagsfrei

Aufführung:

Uraufführung (CH): 31.01.1976, Solothurn, Filmtage

Prüffassung

Länge:
2884 m, 105 min