Mein Freund Barry

Schweiz Deutschland 2025/2026 Spielfilm

Inhalt

Ein zwölfjähriger Junge, der zur Zeit der napoleonischen Kriege auf dem Weg nach Italien erkrankt, wird von seinem Bruder in einem abgelegenen Kloster in den Alpen zurückgelassen und muss sich dort in einer strengen, misstrauischen Gemeinschaft behaupten. Halt findet er in der Freundschaft zur lebhaften Resi und vor allem zu einem schwachen Bernhardinerwelpen, den er heimlich pflegt und der später als Lawinenhund Barry berühmt wird. Der Film verknüpft Georgs Geschichte mit der von historischen Ereignissen inspirierten Legende des berühmtesten Lawinenhundes, der Anfang des 19. Jahrhunderts zahlreiche Menschen rettete und bis heute als Symbol für Mut und Hilfsbereitschaft gilt.
 

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Heinz17herne
Heinz17herne
Kamera-Flug über wolkenverhangene Alpen, nur die schneebedeckten Spitzen ragen heraus. Ein Junge beobachtet, wie Männer eine Falle stellen, um einen Wolf zu fangen. Er löst das Eisen mit einem Stück Holz aus und klaubt den Köder, die Keule einer hier Geiß genannten Gemse, heraus. Als der Wolf auftaucht, bekommt der ein Stück ab – und ists zufrieden.

Ende des 18. Jahrhunderts: Der 12-jährige Georg (erste Hauptrolle für den 15-jährigen Berner Paco von Wyss) und sein älterer Bruder Alfons stammen aus dem Emmental. Die beiden Kriegswaisen befinden sich mit anderen Landsleuten aus der Innerschweiz auf dem beschwerlichen Weg über den Großen Sankt Bernhard, um sich in Italien zu verdingen – Alfons als Söldner bei der österreichischen Armee, Georg als billige Arbeitskraft.

Georg bringt den Rest der Geißkeule, die sogleich auf dem Lagerfeuer gegrillt wird, zu besagter Gruppe. Als Georg an fiebrigem Husten erkrankt, muss ihn Alfons im Hospiz auf der Passhöhe zurücklassen. Wo der Junge von Resi, der Tochter des Hundeführers Julien, gepflegt wird. Bald verbindet beide eine zarte Freundschaft. Georg muss witterungsbedingt bis zum Frühjahr warten, bevor er mit der ersten Säumer-Gruppe (Lastenträger) seinem Bruder nach Italien folgen kann.

Fleiß, Gehorsam und Demut: Fortan darf Georg, erfüllt er die Vorgaben des Priors Anselm, in der Küche des St. Bernhard-Hospizes arbeiten. Und den Hundeführer, der sich nach dem Tod seiner Gattin aus Marokko hier in die Einsamkeit zurückgezogen hat, auf seinen Rundgängen begleiten. Die aus vornehmen Familien stammenden Novizen, allen voran ihr Wortführer Célestin, lassen Georg seine niedere Herkunft und mangelnde Schulbildung schmerzlich spüren. Weshalb Resi, die einmal Krankenpflegerin werden will und von Bruder Medicus ausgebildet wird, Georg heimlich Lesen und Schreiben beibringt.

Georg hat noch nie so große, schöne Hunde wie die Bernhardiner gesehen. Er päppelt einen schwächlichen Welpen, der sich nicht gegen die anderen, stärkeren Geschwister im Wurf durchsetzen kann und ertränkt werden soll, auf und gibt ihm den Namen Barry. Bruder Pietro, der die Küche und den Stall unter sich hat, lässt Georg gewähren, obwohl er der Auffassung ist: „Die Natur macht, was sie machen muss.“

Célestin und der nicht minder boshafte Matteo sperren Georg bei Minusgraden in den Außenstall und verpetzen ihn bei Prior Anselm. Vor dem sich Georg vehement verteidigt: Barry werde viele Menschen retten! Der Prior gibt dem Jungen eine letzte Chance – und lässt ihn, verblüfft über seine Lesegewandtheit, am Unterricht der Novizen durch Bruder Benedikt teilnehmen. Als eine Lawine niedergeht, kann sich das Gespann Georg/Barry erstmals beweisen.

Der reiche Kaufmann Wydler, Vater von Célestin und Gönner des Hospizes, erreicht mit seinem Töchterchen Florence den Pass, um zur Hochzeit des älteren Sohnes nach Mailand zu reisen. Georg ertappt Célestin, der sich vor Florence aufspielt und Barry mit rüden Methoden gefügig machen will. Georg jagt Célestin aus dem Stall und beruhigt Barry. Florence ist entzückt von den beiden.

Während Resi sich eifersüchtig von Georg abwendet, sinnt Célestin nach Rache. Georg erfährt, dass Wydler auf Betreiben von Célestin Barry gekauft hat. Planlos flieht er mit seinem Hund aus dem Hospiz. Ein Schneesturm überrascht sie. Barry findet Célestin, der im Sturm seine Reisegruppe verloren hat. Die Jungen suchen mit Barry Zuflucht in einer Gletscherhöhle. Als der Eingang verschüttet wird, müssen sie ihre Feindschaft begraben und auf abenteuerlichen Wegen aus dem Berg und zurück ins Hospiz finden…

Auf 2.469 Metern über dem Meeresspiegel gründeten Mönche im 11. Jahrhundert auf dem Großen St. Bernhard ein Hospiz für Reisende und Pilger. Seit dem 17. Jahrhundert wurden dort zur Bewachung und zum Schutz große Berghunde gehalten, die zur Rettung für im Schnee und Nebel verirrte Reisende eingesetzt wurden. Barrys Geschichte ist von Legenden umgeben und hat maßgeblich zum guten Ruf der Bernhardiner beigetragen. Der alt gewordene Barry wurde 1812 nach Bern gebracht, erhielt dort liebevolle Pflege und verstarb zwei Jahre später aufgrund seines hohen Alters. Der Lawinenhund soll von 1800 bis 1812 über 40 Menschen das Leben gerettet haben. Seine Geschichte ist als gemütvoller Spielfilm für die ganze Familie produziert worden mit einem geradezu märchenhaften Schluss. Zucker fürs Gemüt – und das ganz steuerfrei.

Pitt Herrmann

Credits

Drehbuch

Kamera

Schnitt

Darsteller

Produktionsfirma

Produzent

Alle Credits

Drehbuch

Kamera

Kameraführung

Licht

Kamera-Bühne

Szenenbild

Ausstattung

Außenrequisite

Innenrequisite

Schnitt

Ton-Assistenz

Mischung

Casting

Darsteller

Produktionsfirma

Produzent

Herstellungsleitung

Produktionsleitung

Produktions-Assistenz

Produktions-Koordination

Dreharbeiten

    • 17.02.2025 - 04.04.2025
Länge:
97 min
Format:
DCP
Bild/Ton:
Farbe, Ton
Prüfung/Zensur:

FSK-Prüfung (DE): 18.02.2026, 276846, ohne Altersbeschränkung / feiertagsfrei

Aufführung:

Kinostart (DE): 19.03.2026;
Aufführung (CH): 25.01.2926, Solothurn, Filmtage

Titel

  • Originaltitel (DE) Mein Freund Barry

Fassungen

Original

Länge:
97 min
Format:
DCP
Bild/Ton:
Farbe, Ton
Prüfung/Zensur:

FSK-Prüfung (DE): 18.02.2026, 276846, ohne Altersbeschränkung / feiertagsfrei

Aufführung:

Kinostart (DE): 19.03.2026;
Aufführung (CH): 25.01.2926, Solothurn, Filmtage