Credits
Regie
Drehbuch
Kamera
Schnitt
Musik
Darsteller
- Sophie Hübner
- Toby Brenner
- Katarina Brenner
- Richard Brenner
- Nick Hübner
- Finanzbeamter
- Dame im Kostüm
- Dr. Fehnleitner
- Mann von der GEZ
- Freundin
Produktionsfirma
Produzent
Alle Credits
Regie
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Schnitt
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Ton
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Casting
Musik
Darsteller
- Sophie Hübner
- Toby Brenner
- Katarina Brenner
- Richard Brenner
- Nick Hübner
- Finanzbeamter
- Dame im Kostüm
- Dr. Fehnleitner
- Mann von der GEZ
- Freundin
Produktionsfirma
in Co-Produktion mit
Produzent
Redaktion
Herstellungsleitung
Produktionsleitung
Aufnahmeleitung
Produktions-Assistenz
Dreharbeiten
- 30.08.2005 - 28.09.2005: Berlin und Umgebung
Bild/Ton:
Farbe, Ton
Aufführung:
TV-Erstsendung (DE): 30.10.2006, ZDF
Titel
- Originaltitel (DE) Krieg der Frauen
Fassungen
Original
Bild/Ton:
Farbe, Ton
Aufführung:
TV-Erstsendung (DE): 30.10.2006, ZDF
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Als sehr gut verdienende Aufsteigerin im Corporate Financing-Management kann sie sich zum Glück eine Kinderfrau leisten, die junge Polin Jolantha (Anja Antonowicz). Die ist zwar noch nicht lange in Deutschland und muss sich, auch was ihr eigenes Leben betrifft, erst noch zurechtfinden, aber sie liebt Kinder über alles – und wird das Ding mit Sophies Sprösslingen schon schaukeln.
Im gleichen Haus wohnt die Familie Brenner. Mutter Katharina, Sophies frühere Schulkameradin, die ihr die Wohnung genau gegenüber der eigenen besorgt hat, ist „Nur“-Hausfrau. Nicht, weil sie sich für ihren Sohn Toby keine Nanny leisten könnte, sie ist schließlich mit dem Psychologen Richard verheiratet, sodass von materieller Not nicht wirklich die Rede sein kann. Sondern weil Katharina ganz für ihre Kinder, das zweite ist gerade unterwegs, da sein will, besonders in deren ersten Lebensjahren.
Beide Frauen, die sich seit der Schulzeit etwas aus den Augen verloren hatten, finden sich zu Beginn des herrlich komischen TV-Films „Krieg der Frauen“ noch sehr sympathisch. Doch schon bald beginnen die beiden völlig konträren Lebensentwürfe aufeinander zu stoßen. Schnell herrscht Skepsis zwischen den beiden Frauen bis hin zu offener Ablehnung, obwohl insgeheim auch die „Glucke“ Katharina nicht „nur" Mutter sein möchte, zumal sie sich vor Ehe und Mutterschaft durchaus einen anderen Lebensentwurf vorgestellt hat. Und die „Rabenmutter“ Sophie macht sich ständig selbst Vorwürfe und fragt sich insgeheim, ob die Ziele der Frauenbewegung nicht nach hinten losgegangen sind.
Die Situation eskaliert geradezu. Denn Katharina ist nach der Geburt des zweiten Kindes gänzlich ans Haus gekettet, wird immer entscheidungsunlustiger und frustrierter. Zudem scheint mit dem Baby die Beziehung zu Richard in die Brüche zu gehen, sie haben kaum noch Sex miteinander, streiten immer häufiger. Und dann bekundet Sophie im Zorn auch noch, Richard mit einer anderen, attraktiven Frau in der Stadt gesehen zu haben. Im nun einsetzenden und zunehmend aus dem Ruder laufenden „Rosenkrieg“ hetzt Katharina das Jugendamt auf Sophie, während diese umgekehrt das Finanzamt darauf aufmerksam macht, dass es sich Richard Brenners zweitem Arbeitszimmer eigentlich um die Wohnstube handelt...
„Krieg der Frauen“ ist eine herzerfrischende Frauen-Komödie aus der Feder eines Mannes. Ein Film, der viele Wahrheiten ganz unspektakulär in Nebensätzen transportiert, kein Aufhebens macht und so ganz nebenbei Frauen-Solidarität und Mutterglück propagiert. Sollte ein „moderner Lebensentwurf“ (ZDF-Pressetext) etwa einer ohne Kinder sein? Martin Rauhaus und Katinka Feistl („Bin ich sexy?“) beweisen uns über 90 Minuten das Gegenteil.
Pitt Herrmann