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Kreuzzug des Weibes

Deutschland 1926 Spielfilm

Inhalt

Justizkritischer Aufklärungsfilm, der modellhaft die Strafbarkeit der Abtreibung kritisiert: In einem Hinterhaus lebt ein Arbeiterehepaar mit vier Kindern in großer Armut. Als die Frau erneut schwanger wird, geht sie zu einem jungen Arzt und bittet ihn, die Schwangerschaft abzubrechen, da das Kind eine zu große Belastung für sie darstellen würde. Der Arzt verweigert den Eingriff, weil er gegen das Gesetz verstößt, da nimmt sie die Abtreibung selbst vor und stirbt dabei. Der Staatsanwalt lässt den Mann festnehmen, und die vier Kinder stehen alleine da.

 

Im Vorderhaus wohnt die Verlobte des Staatsanwalts, eine junge
Lehrerin. Als sie in ihrer Wohnung vom geistesgestörten Sohn der
Portiersfrau vergewaltigt und schwanger wird, nimmt der vom Fall des
Arbeiterehepaars tief betroffene Arzt eine illegale Abtreibung an der
Lehrerin vor und konfrontiert den Staatsanwalt mit dem Fall der eigenen
Verlobten. Der Staatsanwalt quittiert den Dienst, weil er sein Amt
nicht mehr mit dem Gewissen vereinbaren kann.

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Credits

Alle Credits

Länge:
7 Akte, 2225 m
Format:
35mm, 1:1,33
Bild/Ton:
s/w, stumm
Prüfung/Zensur:

Zensur (DE): 24.09.1926, Jugendverbot;
Zensur (DE): 26.09.1926, B.13759, Jugendverbot;
Zensur (DE): 05.01.1927, O.01075, Jugendverbot

Aufführung:

Uraufführung (DE): 01.10.1926, Berlin, Alhambra Kurfürstendamm

Titel

  • sonstiger Titel (AT) Kreuzzug des Weibes (Die Tragödie des §144)
  • Originaltitel (DE) Kreuzzug des Weibes

Fassungen

Original

Länge:
7 Akte, 2225 m
Format:
35mm, 1:1,33
Bild/Ton:
s/w, stumm
Prüfung/Zensur:

Zensur (DE): 24.09.1926, Jugendverbot;
Zensur (DE): 26.09.1926, B.13759, Jugendverbot;
Zensur (DE): 05.01.1927, O.01075, Jugendverbot

Aufführung:

Uraufführung (DE): 01.10.1926, Berlin, Alhambra Kurfürstendamm