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Das Brot der frühen Jahre

BR Deutschland 1961/1962 Spielfilm

Inhalt

Walter Fendrich steht fest im Leben: Er hat eine sichere Anstellung als Waschmaschinen-Mechaniker in einem großen Unternehmen, er fährt ein schönes Auto und lebt in einer hübschen Wohnung. All diese Dinge sind ihm umso wichtiger, da er als Kind ein Leben voller Entbehrungen führte, ein Leben, in dem das tägliche Brot schon Luxus bedeutete. Sein Streben nach materieller Sicherheit bringt ihn auch dazu, sich mit Ulla Wickweber, der Tochter seines Chefs, zu verloben.

Eines Tages lernt er jedoch Hedwig Muller kennen, ein hübsches Mädchen aus seiner Heimatstadt. Sehr schnell verliebt Fendrich sich in sie und wirft damit seine bisherigen Lebenspläne über Bord. War er bisher immer folgsam und angepasst, so befreit er sich nun aus den Fesseln dieser gesellschaftlichen Konventionen, brüskiert etwa wichtige Geschäftskunden und Mitarbeiter. Er gibt seine Ersparnisse für Blumen und Geschenke aus und wartet stundenlang gedankenverloren auf seine geliebte Hedwig. Schließlich löst er sogar die Verlobung mit Ulla, kündigt seinen Posten als Mechaniker und gibt damit seine bisherige Existenz völlig auf. Doch das ist Walter Fendrich egal - er hat eine neue Freiheit gewonnen und die will er nur noch mit Hedwig teilen. – Nach dem Roman von Heinrich Böll.

 

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Credits

Kamera

Schnitt

Darsteller

Alle Credits

Dreharbeiten

    • November 1961 - Dezember 1961: Berlin/West
Länge:
2419 m, 88 min
Format:
35mm, 1:1,37
Bild/Ton:
s/w, Ton
Prüfung/Zensur:

FSK-Prüfung (DE): 02.05.1962, 27939 [1. FSK-Prüfung]

Aufführung:

Uraufführung (FR): 22.05.1962, Cannes, XV. Internationale Filmfestspiele;
Erstaufführung (DE): 23.05.1962, Köln, Lux am Dom;
TV-Erstsendung (DE): 02.10.1967, ARD;
Aufführung (DE): 06.05.1987, Oberhausen, IFF [Retrospektive: 25 Jahre Oberhausener Manifest]

Titel

  • Originaltitel (DE) Das Brot der frühen Jahre

Fassungen

Original

Länge:
2419 m, 88 min
Format:
35mm, 1:1,37
Bild/Ton:
s/w, Ton
Prüfung/Zensur:

FSK-Prüfung (DE): 02.05.1962, 27939 [1. FSK-Prüfung]

Aufführung:

Uraufführung (FR): 22.05.1962, Cannes, XV. Internationale Filmfestspiele;
Erstaufführung (DE): 23.05.1962, Köln, Lux am Dom;
TV-Erstsendung (DE): 02.10.1967, ARD;
Aufführung (DE): 06.05.1987, Oberhausen, IFF [Retrospektive: 25 Jahre Oberhausener Manifest]

Verleihfassung

Länge:
2309 m, 84 min
Format:
35mm, 1:1,66
Bild/Ton:
s/w, Ton
Prüfung/Zensur:

FSK-Prüfung (DE): 21.05.1962, 27939, ab 16 / feiertagsfrei [2. FSK-Prüfung]

Auszeichnungen

Deutscher Filmpreis 1962
  • Filmband in Gold, Bester Nachwuchsregisseur
  • Filmband in Gold, Beste Filmmusik
  • Filmband in Gold, Beste Kamera
  • Filmband in Gold , 2. Preis für einen abendfüllenden Spielfilm
  • Filmband in Gold , Beste Hauptdarstellerin