Credits
Regie
Drehbuch
Kamera
Schnitt
Musik
Darsteller
- Adamski
- Lili
- Wolf
- Erika
- Barsch
- Milchgesicht
- Frl. Ziglinski
- Brauner
- 1. Penner
- Nachbarhändlerin
Produktionsfirma
Produzent
Alle Credits
Regie
Regie-Assistenz
Script
Drehbuch
Kamera
Kamera-Assistenz
2. Kamera
Optische Spezialeffekte
Standfotos
Titelgrafik
Licht
Beleuchter
Kamera-Bühne
Ausstattung
Requisite
Maske
Kostüme
Garderobe
Schnitt
Schnitt-Assistenz
Ton
Ton-Assistenz
Mischung
Musik
Darsteller
- Adamski
- Lili
- Wolf
- Erika
- Barsch
- Milchgesicht
- Frl. Ziglinski
- Brauner
- 1. Penner
- Nachbarhändlerin
- Stewardess
- Oma
- Kundin im Nerzmantel
- Monteur
- 2. Penner
- Verkäuferin
Produktionsfirma
im Auftrag von
Produzent
Redaktion
Herstellungsleitung
Produktionsleitung
Aufnahmeleitung
Produktions-Assistenz
Aufnahmeleitung Sonstiges
Geschäftsführung
Produktions-Sekretariat
Erstverleih
Dreharbeiten
- Oktober 1992 - November 1992: Berlin, Brandenburg
Länge:
2522 m, 89 min bei 25 b/s
Format:
35mm, 1:1,66
Bild/Ton:
Fujicolor, Ton
Aufführung:
Uraufführung (DE): Oktober 1993, Hof, Internationale Filmtage;
TV-Erstsendung (DE): 23.11.1995, Bayern 3
Titel
- Originaltitel (DE) Adamski
Fassungen
Original
Länge:
2522 m, 89 min bei 25 b/s
Format:
35mm, 1:1,66
Bild/Ton:
Fujicolor, Ton
Aufführung:
Uraufführung (DE): Oktober 1993, Hof, Internationale Filmtage;
TV-Erstsendung (DE): 23.11.1995, Bayern 3
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Denn die Methoden im neuen Konsumtempel westlich-kapitalistischer Prägung sind nicht zimperlich: Werden einmal nicht genügend Diebe erwischt, um die von den Konzernbossen als Leistungsnachweis geforderte Quote zu erreichen, müssen vorzugsweise ältere und ausländische Kunden als Ersatz-Diebe herhalten, denen einfach Ware untergeschoben wird. Was seine Kollegen ganz selbstverständlich erledigen, sorgt bei Adamski für Bauchschmerzen.
Eines Tages wird Adamski auf Lili aufmerksam, eine tatsächliche Taschendiebin. Sie beschafft äußerst geschickt Waren nach einer „Einkaufsliste“ ihres Dealers Wolf, der diese dann auf Flohmärkten feilbietet. Adamski verliebt sich in die selbstbewusste Schöne, folgt ihr mit der Videokamera auf Schritt und Tritt – im Kaufhaus, auf dem Flohmarkt, sogar bis in die Wohnung. Was Lili schließlich mitbekommt und gründlich missversteht: Sie denkt, es mit einem Perversen zu tun zu haben.
Dabei ist Adamski nicht hinter Lili her, um sie seinen Konzernbossen ans Messer zu liefern, obwohl das für ihn und besonders in den Augen der Chefs ein besonders dicker Fisch an seiner Angel wäre. Sondern um möglichst mit Lili gemeinsame Sache zu machen. Der er, all‘ seinen Mut zusammennehmend, seine Liebe gesteht. Ja es gelingt ihm sogar mit einem Trick, ihren Dealer – und angeblichen Freund – Wolf in die Flucht zu schlagen. Doch da ist noch die Kaufhausangestellte Erika, eine frustrierte Üppige mit großem Herz, in das sie den „kleinen Trompeter“ ganz fest eingeschlossen hat. Aus lauter Eifersucht wäre Erika fähig, das Ganovenduo zu sprengen...
Jens Becker ist mit „Adamski“ eine kleine, liebenswerte Geschichte aus der unmittelbaren Nach-Wende-Zeit gelungen, die ins Konzept der ARD-Reihe „Wilde Herzen“ passt. Der 1963 in Berlin geborene und zunächst als Volontär beim DDR-Fernsehen tätige Meisterschüler Wim Wenders' an der Berliner Akademie der Künste hat ein bemerkenswertes Langfilm- und Leinwanddebüt gedreht, für das er 1994 gleich zwei Förderpreise erhielt: den Kunstpreis der Berliner Akademie der Künste sowie den Jurypreis auf dem Max Ophüls-Festival in Saarbrücken.
Auf die Uraufführung am 29. Oktober 1993 auf den Int. Filmtagen Hof und den Kinostart am 12. Mai 1994 folgte die TV-Erstausstrahlung am 23. November 1995 im „Dritten“ des Bayerischen Rundfunks. Auch im nächsten (TV-) Film „Kathrin und Wladimir“ hat Jens Becker auf das Trio erfahrener Bühnen-Schauspieler aus der DDR gesetzt mit dem gebürtigen Sachsen Steffen Schult und den beiden in Ost-Berlin geborenen „Ernst Busch“-Absolventinnen Nadja Engel und Petra-Maria Cammin vom Berliner Ensemble.
Pitt Herrmann